Das ZDF hat ein mögliches Rückkehrrecht des früheren DFB-Präsidenten Reinhard Grindel zum Sender zurückgewiesen. "Das jetzt vorliegende Ergebnis der juristischen Expertise bestätigt ein Rückkehrrecht von Herrn Grindel nicht", teilte das ZDF mit und nahm damit seine ursprüngliche Einschätzung zurück.

Der studierte Jurist und Journalist hat mehr als ein Jahrzehnt lang für das ZDF gearbeitet. Anschließend war er für die CDU Mitglied des Bundestags und wechselte 2016 an die Spitze des Deutschen Fußball-Bundes. Anfang April trat Grindel nach Enthüllungen über Zusatzeinkünfte und die Annahme einer teuren Uhr zurück. Auch seine internationalen Ämter bei Uefa und Fifa gab er auf.

Nach seinem Rücktritt hatte das ZDF noch mitgeteilt, Grindel habe ein im Abgeordnetengesetz geregeltes gesetzliches Rückkehrrecht. Der Sender gab anschließend eine Prüfung des Rechtsanspruchs in Auftrag.