Finnland hat die Eishockey-Weltmeisterschaft gewonnen – zum dritten Mal nach 1996 und 2011. Wie in jenem Jahr feierte das Suomi-Team um Coach Jukka Jalonen ihren Titel in der slowakischen Hauptstadt Bratislava, wo es den 26-maligen Titelträger Kanada mit 3:1 (0:1, 1:0, 2:0) besiegte.

In Führung gegangen waren aber zunächst die Kanadier. In der 11. Minute erzielte Shea Theodore von den Las Vegas Golden Knights das 1:0. Beide Teams zeigten dann ein offenes und offensives Spiel und leisteten sich – untypisch für ein WM-Finale – auch ein paar Strafzeiten.

Ein offensives, ein chancenreiches Spiel

Eine der daraus resultierenden Überzahlsituationen nutzte schließlich Marko Anttila von Jokerit Helsinki zum Ausgleich (23. Minute). Danach wurde das Match spektakulärer. Beide Teams spielten mutig nach vorne und hatten etliche Chancen. Im Schlussabschnitt wurden aber die Finnen belohnt und siegten am Ende verdient: In der 43. Minute traf erneut Anttila, in der 56. erzielte dann Harri Pesonen das entscheidende 3:1.

Damit bleibt Kanada in der Liste der Weltmeister weiter knapp hinter Rekord-Titelträger Russland (27 Titel). Zuletzt hatten die Kanadier, die zum vierten Mal binnen fünf Jahren im Finale standen, 2016 mit einem 2:0-Endspielsieg gegen Finnland in Russland gesiegt.

Deutschland ist das einzige Team, das den aktuellen Weltmeister Finnland bei dieser WM in regulärer Spielzeit bezwingen konnte. Die Mannschaft von Bundestrainer Toni Söderholm hatte die Finnen in der WM-Vorrunde noch geschlagen, scheiterte im Viertelfinale aber an Tschechien.