Die deutsche Frauen-Nationalelf hat mit einem mühevollen 1:0 gegen das spanische Team gewonnen. Das Tor für das deutsche Team schoss Sara Däbritz in der 42. Minute.

Neben der verletzten Dzsenifer Marozsán fehlten im Vergleich zur ersten Partie gegen China auch Carolin Simon und Melanie Leupolz in der Startformation. Neu unter den ersten Elf waren Verena Schweers, Lena Goeßling und Lena Oberdorf. Die Spanierinnen bestimmten lange Zeit das Geschehen auf dem Rasen und hatten in der ersten halben Stunde drei gute Gelegenheiten.

Spaniens Trainer Jorge Vilda nahm im Vergleich zum 3:1 gegen Südafrika zwei Wechsel vor: Für Amanda Sampedro und Vicky Losada begannen Nahikari García und Silvia Meseguer. Diese beiden hatten in der Anfangsphase gleich drei gute Möglichkeiten. Ihren ersten nennenswerten Torschuss hatten die deutschen durch Giulia Gwinn in der 17. Minute, bis zur ersten guten Chance dauerte es noch rund zehn Minuten länger: Eine Flanke von Schweers klärte die spanische Keeperin Sandra Paños gerade noch vor der einköpfbereiten Svenja Huth.

Im Gegensatz zum deutschen Team gelang es den Spanierinnen immer wieder, mit langen Bällen für Gefahr vor dem deutschen Tor zu sorgen, wobei Keeperin Almuth Schult für Sicherheit sorgte. Dem entschiedenen Einsatz von Däbritz hatte die deutsche Elf dann kurz vor der Pause die Führung zu verdanken. Nach einem Kopfball von Alexandra Popp drückte die Spielerin des FC Bayern München den Ball im Zweikampf über die Linie.

Schwungvoll ging es auch in der zweiten Hälfte zu. Zunächst köpfte Nahikari García knapp am deutschen Tor vorbei, stand dabei allerdings knapp im Abseits. Dann scheiterte Popp auf der Gegenseite ebenfalls per Kopf. In der 62. Minute parierte Spanien Torhüterin Paños einen Schuss der eingewechselten Klara Bühl. Im Gegenzug bremste Schweers einen spanischen Angriff in letzter Sekunde mit einem Foul und hatte Glück, dass die Schiedsrichterin die Aktion nicht als Notbremse wertete.

Im letzten Gruppenspiel geht es für die deutschen Fußballerinnen am Montag gegen Südafrika.