Mit einem 1:0 (1:0) besiegte Eintracht Frankfurt im Rückspiel der 3. Qualifikationsrunde zur Europa League den FC Vaduz. Die Frankfurter hatten den Platz in der Play-Off-Runde nach einem 5:0 im Hinspiel so gut wie sicher. Dementsprechend ließ Eintracht-Trainer Adi Hütter eine stark veränderte Mannschaft auflaufen, um seine erste Elf zu schonen. Neun Spieler der Frankfurter standen zu Beginn der Partie auf dem Platz, die in Vaduz nicht zur Startaufstellung gehörten. Die Gastmannschaft trat mit der gleichen Startformation wie im Hinspiel an.

Bereits wenige Minuten nach dem Anpfiff begann die Eintracht, das Spiel zu dominieren. Bereits in der 3. Minute hätte es zu einer für Vaduz gefährlichen Situation kommen können, als Erik Durm nach einem Sprint über die rechte Seite den am zweiten Posten stehenden Timothy Chandler mit einem Pass versorgte, den Chandler allerdings verschoss. In der ersten Viertelstunde hatten die Frankfurter das Spiel unter Kontrolle, doch die Abstimmung zwischen den neu zusammengewürfelten Spielern funktionierte nicht gut genug für einen Torerfolg.

Das hätte sich fast gerächt, als in der 23. Minute Pius Dorn vom FC Vaduz ein starker Schuss auf das Tor der Gastgeber gelingt, den Frankfurt-Keeper Kevin Trapp aber souverän halten konnte. Das war auch die bis dahin größte Chance in dem Spiel. In der 31. Minute fiel dann das 1:0 für Frankfurt. Jonathan de Guzmán nutzte seine Chance, nachdem ihm ein Lattentreffer von Mijat Gaćinović vor die Füße fiel. Kurz nach einer Verletzung von Marco Russ, der umgehend von Martin Hinteregger ersetzt wurde, kam es zu einigen Fouls auf beiden Seiten. In der 45. Minute hätte Frankfurt noch das 2:0 erzielen können, als de Guzmán aus kurzer Distanz am Vaduz-Torwart Benjamin Büchel scheiterte. 

In der zweiten Halbzeit wurden die Frankfurter zunehmend sicherer, was die Abstimmung der Spieler untereinander betraf. Profit konnte das Team daraus aber zunächst noch nicht schlagen, es blieb vorerst beim 1:0. Auch Vaduz versuchte einige Vorstöße in den gegnerischen Sechzehner, die allerdings erfolglos blieben. In der 69. Minute verpasste Eintracht wieder nur knapp einen Treffer, als Gonçalo Paciência den Ball knapp am Tor von Vaduz vorbeischoss. Zehn Minuten später gelang den Frankfurtern abermals beinahe ein Treffer: Dejan Joveljić stand nur wenige Meter vor dem Tor, als ihn eine Flanke von Daichi Kamada erreichte. Doch Büchel konnte auch dieses Beinahe-Tor verhindern (79.) In der 86. Minute jubelten die Fans bereits über das langersehnte 2:0 durch Kamada, doch der stand im Abseits, als er einen von Büchel abgeprallten Ball hinter die Torlinie schob. Somit blieb es beim 1:0.

Am 22. August geht es für die Frankfurter mit dem Play-Off-Spiel gegen Racing Straßburg weiter. Das französische Team aus dem Elsass gewann beide Spiele gegen Lok Plowdiw mit 1:0.