RB Leipzig - Benfica Lissabon 2:2 (0:1)

Leipzig setzte zu Spielbeginn auf eine frühe Führung. Emil Forsberg (7. Minute) und wenig später Timo Werner (12.) hatten zwei gute Chancen – doch beide Schüsse gingen über das Tor. Weil die Leipziger nicht konsequent genug verteidigten, gingen die Portugiesen durch Pizzi in Führung (20.). Lissabon verteidigte mit zwei eng gestaffelten Viererketten und tauchte nur selten vor dem Leipziger Tor auf. In der 59. Minute erhöhte Carlos Vinícius nach einem Fehler von Nationalspieler Lukas Klostermann. Torhüter Péter Gulácsi verletzte sich beim Rettungsversuch und musste gegen Yvon Mvogo ausgewechselt werden. Den Anschluss stellte Forsberg mit einem Foulelfmeter her (90.), auch der Ausgleich (90.+5) gelang dem Schweden.

"Weiterzukommen war unser Ziel, und am Ende haben wir Mentalität und Leidenschaft gezeigt", sagte Forsberg nach dem Spiel. Zum Abschluss der Vorrunde tritt RB in der übernächsten Woche bei Olympique Lyon an.

FC Barcelona - Borussia Dortmund 3:1 (2:0)

Borussia Dortmund unterlag beim FC Barcelona mit 1:3 (0:2). Damit sind Dortmunds Chancen auf die Teilnahme am Achtelfinale der Champions League deutlich gesunken. Die Treffer für die Gastgeber – die nach dem Sieg sicher im Achtelfinale stehen – erzielten Luis Suárez (29. Minute), der überragende Lionel Messi (33.) in seinem 700. Pflichtspiel für die Katalanen und Antoine Griezmann (67.). Der eingewechselte Jadon Sancho schoss das 1:3 (77.).

"Wir haben kein schlechtes Spiel hingelegt, aber auch kein gutes. Barca war immer gefährlich mit Messi. Nach dem 0:1 hatten wir eine schlechte Phase, gekrönt von meinem Fehlpass. Das darf nicht passieren. Dann verliert man zurecht", sagte BVB-Verteidiger Mats Hummels nach Spielende. In der übernächsten Woche empfängt der BVB Slavia Prag zum letzten Gruppenspiel der Königsklasse.

Roter Stern Belgrad – FC Bayern München 0:6 (0:1)

Bayern München hat Belgrad mit 6:0 besiegt und damit den ersten Platz in der Gruppe B der Champions League zementiert. Die überlegenen Bayern dominierten das Spiel von Anfang an. Dennoch dauerte es eine knappe Viertelstunde, bis Leon Goretzka nach einer Ecke per Kopfschuss das 1:0 für Bayern erzielte (14.). Die Gastmannschaft konzentrierte sich ausschließlich auf das Verteidigen, sodass es in der ersten Halbzeit bei dem Treffer blieb. Ein Tor von Robert Lewandowski in der 41. Minute wurde nach einer Videoüberprüfung aufgrund eines Handspiels von Corentin Tolisso zurückgenommen.

Die zweite Halbzeit begann Belgrad mit einigen Offensivaktionen, doch schon in der 53. Minute hieß es 2:0 für die Bayern: Lewandowski traf bei einem Elfmeterschuss nach einem unfreiwilligen Handspiel von Miloš Degenek im Belgrader Strafraum. Nur kurze Zeit später erhöhte er auf 3:0 (60.) und machte in der 64. Minute mit seinem Treffer zum 4:0 den Hattrick perfekt, als er Benjamin Pavards Hereingabe mit einem Kopfschuss verwandelte.

Und auch danach blieb es Lewandowskis Abend: In der 67. Minute erzielte er das 5:0 nach einem schnellen Lauf im Sechzehner. In der 89. Minute erzielte Tolisso dann den Treffer zum 6:0 nach einer Vorlage von Ivan Perišić und damit das letzte Tor im ersten Champions-League-Spiel der Bayern unter der Leitung von Interimstrainer Hansi Flick.

Lokomotive Moskau – Bayer 04 Leverkusen 0:2 (0:1)

Mit 2:0 hat Bayer Leverkusen auswärts gegen Lokomotive Moskau gewonnen und sich damit den dritten Gruppenplatz in der Champions League gesichert. Damit kommt Bayer Leverkusen zwar nicht mehr in die Finalrunde, kann in der Saison aber in der Europa League international weiterspielen. Schon in der 12. Minute fiel der erste Treffer: Rifat Schemaletdinow brachte die Leverkusener durch ein Eigentor nach vorn, als Éder bei einer Ecke klären wollte und der Ball an Schemaletdinow ins Tor hinein abprallte. Damit profitierte Bayer schon zum dritten Mal in fünf Gruppenspielen von einem Eigentor des Gegners.

Danach versuchten Karim Bellarabi und Moussa Diaby mehrere Offensivaktionen, die aber folgenlos blieben. In der 26. Minute kam es sogar beinahe zum Ausgleich, als Lukáš Hrádecký nach einiger Verwirrung im Strafraum einen fast sicheren Treffer von Anton Miranchuk verhinderte. Kurz vor der Pause erzielte dann Diaby aus zentraler Position beinahe das zweite Tor für das deutsche Team, Moskau-Keeper Guilherme wehrte den Schuss aber ab.

Der zweite Treffer gelang dann in der zweiten Spielhälfte. Sven Bender brachte sein Team mit einem Volleyschuss in der 54. Minute weiter nach vorn. Auch ansonsten sahen die Zuschauer in der zweiten Halbzeit wesentlich stärkere Leverkusener. Lokomotive Moskau hätte zwar mit dem vierten und letzten Platz der Tabelle nach einer Niederlage nichts mehr zu verlieren gehabt, kam aber trotzdem nur selten aus der eigenen Platzhälfte raus. In der letzten Phase der Partie verteidigte Leverkusen den Spielstand: Bei einem Gegentreffer wäre der Einzug in die Europa League noch nicht sicher gewesen. Dementsprechend blieb es bis zum Schluss bei dem 2:0 für die Gäste.