Im Streit um ein Mindestgehalt und einen Tarifvertrag bietet der spanische Fußballverband seinen Fußballerinnen 1,2 Millionen Euro. Damit sei den Spielerinnen ein Mindestgehalt in Höhe von 16.000 Euro pro Jahr garantiert, womit deren letzte Forderungen erfüllt wären. Das Mindestgehalt soll für 18 Spielerinnen jedes Clubs gelten. Die Summe könnte sich demnach auf mindestens 18.000 Euro erhöhen, sollte ein TV-Vertrag abgeschlossen werden.

Die Fußballerinnen hatten zuletzt angedroht, ab dem 16. November in einen unbefristeten Streik zu treten, nachdem eine letzte Verhandlungsrunde zwischen Vertretern der Clubs und der Fußballerinnengewerkschaft AFE trotz der Vermittlung eines unparteiischen Schlichters ergebnislos beendet worden war.

"Wir verhandeln schon seit 13 Monaten und die Clubs beharren auf ihre Position", hatte die Präsidentin des Frauenausschusses der AFE María José López nach dem Ende der Verhandlungen gesagt. Die Spielerinnen hätten "unendliche Geduld" gezeigt, aber man sei im 21. Jahrhundert und fordere "nur das Mindeste". Man habe die Forderungen heruntergeschraubt und zuletzt ein Mindestgehalt von nur noch 16.000 Euro statt 20.000 Euro brutto pro Jahr verlangt. Die Vereine hätten kein Entgegenkommen gezeigt.