Südafrika ist zum dritten Mal Rugby-Weltmeister geworden. Die Springboks setzten sich im WM-Finale in Yokohama klar gegen die favorisierten Engländer mit 32:12 (12:6) durch. Damit holte die Mannschaft nach 1995 und 2007 erneut die begehrte Webb-Ellis-Trophy. 

"Wir haben viele Herausforderungen gemeistert, haben so viele Probleme in unserem Land. Aber wir haben als Team zusammengefunden", sagte Siya Kolisi, der Südafrika als erster schwarzer Kapitän anführte. Entscheidend für den Triumph des Teams von Trainer Rassie Erasmus waren eine überragende Defensive, eine Serie erfolgreicher Straftritte von Handre Pollard und späte Versuche von Makazole Mapimpi und Cheslin Kolbe.

Die Südafrikaner liegen nun nach Titeln mit den Neuseeländern gleichauf. Der neuseeländische Titelverteidiger landete am Freitag durch ein klares 40:17 (28:10) gegen Wales auf Platz 3. Die Rugby-WM fand seit dem 20. September in Japan statt. Qualifiziert hatten sich 20 Länder, darunter Australien, Argentinien, Irland, Schottland, Wales, England, Italien, Frankreich, Russland, Namibia und Samoa. Deutschland hatte die Qualifikation verpasst.