Die deutsche Handballmannschaft hat vorzeitig den Einzug in die Hauptrunde der Europameisterschaft verpasst. Das Team von Bundestrainer Christian Prokop verlor vor 6.558 Zuschauerinnen und Zuschauern im norwegischen Trondheim gegen Spanien mit 26:33 (11:14).

Nach einem schwachen Start konnten die Deutschen auch angesichts zahlreicher Fehler das Spiel nicht zu ihren Gunsten entscheiden. Schon nach fünf Minuten gingen die Spanier in Führung, kurz darauf lag Deutschland bereits mit 1:4 zurück. Auch eine Auswechslung des glücklosen Torhüters Andreas Wolff beim Stand von 2:8 gegen den Routinier Johannes Bitter brachte keine Spielwende: Nach der ersten Hälfte führte Spanien mit 14:11.

Später ließ Prokop offensiver spielen, was zunächst Erfolge zu bringen schien. Zahlreiche Fehler verhinderten jedoch einen Führungswechsel. Kapitän Uwe Gensheimer scheiterte mehrfach am spanischen Torwart Gonzalo Pérez de Vargas und musste nach der ersten Halbzeit auf die Bank, während Wolff ins Tor zurückkehrte. Doch auch weitere Umstellungen änderten nichts daran, dass Spanien das Spiel als stärkere Mannschaft gewann.

Damit hat Spanien sich nach dem zweiten Spiel für die Hauptrunde qualifiziert. Prokops Mannschaft hingegen muss nun im letzten Gruppenspiel gegen Außenseiter Lettland am Montag um den Einzug in die nächste Turnierphase spielen.