Es ist mit dem Auto wie mit den Glühbirnen: Schon die kürzesten Ausschaltzeiten sparen Energie. Daß der Verbrauch beim Einschalten beziehungsweise Anlassen höher sei, ist eine Mär.

In der ARD-Sendung Plusminus wurde das einmal mit einem eindrucksvollen Versuch demonstriert: Am Auspuff eines Autos wurde ein Ballon befestigt, der das gesamte Abgas aufnahm. Dann lief zunächst der Motor eine Minute im Leerlauf - der Ballon wurde schön prall. Im zweiten Versuch wurde der Motor innerhalb einer Minute 15mal gestartet und wieder ausgeschaltet - der Ballon füllte sich nur zur Hälfte. Der Startvorgang verbraucht also nicht besonders viel Benzin und produziert auch nicht mehr Schadstoffe.

Es gibt noch einige weitere einfache Tricks, mit denen man den Spritverbrauch vor allem in der Stadt um fast die Hälfte senken kann - etwa durch sehr frühes Schalten. In Stuttgart bringt eine Ökofahrschule Autofahrern bei, wie sie ihren Wagen zum Dreiliterauto machen können. Christoph Drösser

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