Was soll ich studieren – und vor allem wo? Jede Hochschule hat ihre eigenen Reize: In Chemnitz ist das Erzgebirge nah, in Saarbrücken liegt die Hochschule mitten im Wald, an der TU Berlin wird an einem hüpfenden Traktor geforscht und an der Universität Gießen können angehende Tierärzte schon früh Hand an ihre Patienten legen.  

ZEIT ONLINE stellt die vier Universitäten in Kooperation mit ARD-alpha vor. Sie alle sind etwas besonders, sei es aufgrund ihrer Fächer, Ausstattung oder der Architektur. Herzstück der Universität des Saarlandes ist beispielsweise eine Kaserne, neben alten Gebäuden stehen hier moderne Hörsaalgebäude mit High-Tech-Laboren. Informatikstudent Johannes ist davon immer wieder begeistert: "Auf einem Berg, mitten im Wald, liegen alle Universitätsgebäude zusammen. Da ist man wirklich in einer anderen Welt." 

In Chemnitz hingegen weiß Florentina die günstige Unterkunft zu schätzen. Sie präsentiert ihre 15 Quadratmeter für 190 Euro: "Meine Freunde in München dachte, ich hab eine Null vergessen." Dabei sei Chemnitz ebenfalls "eine Stadt der Moderne" mit allem, was man braucht, in Reichweite: Kino, Cafés und Restaurants.

Auf kurze Wege setzen auch die Studenten in Gießen. Was den Campus einzigartig macht: Ein ausgezeichnetes Hightech-Labor für Mediziner und die eigene Geburtsklinik, in der angehende Tierärzte Schichten übernehmen können. Schon als Student kann man hier praktisch tätig sein, in Nacht- und Wochenenddiensten etwa Tiere während ihrer Schwangerschaft betreuen, füttern und pflegen und in Notfällen zur Seite stehen.

Das Studentenleben leben? An der TU Berlin kein Problem. Mit der Lage in Charlottenburg und am Ku'damm bieten sich an der Hauptstadtuni zahlreiche Ausgehmöglichkeiten. Dabei kommt die Forschung selbstverständlich nicht zu kurz. Der Fokus hier liegt auf den technisch-naturwissenschaftlichen Fächern.