Plant man ein Auslandsstudium - ob individuell oder in der Gruppe - sollte man so früh wie möglich (mindestens ein Jahr im Voraus) mit der Organisation beginnen. Dazu werden hier Punkte zusammen gestellt, über die man sich rechtzeitig informieren sollte.

Punkt 1: Auswahl des Ziellandes

- Gibt es Kooperationen der Universität/Fakultät/Institute mit ausländischen Hochschulinstitutionen?

Solche Kooperationen können die Organisation erheblich erleichtern, da die Heimatuniversität die Lehrangebote und Studiengänge der Gastinstitution kennt und meist schon Regelungen bezüglich der Anrechnung von Studienleistungen bestehen. Auch die Kontakte und Ansprechpartner sind für die Planung sehr hilfreich. Anlaufstelle für Nachfragen sind das Akademische Auslandsamt, aber auch die Fachschaft, der Stura oder Asta, sowie viele Professoren.
Tipp: Eine Liste mit den Kooperationen aller deutschen Universitäten mit Hochschulinstitutionen im Ausland ist auf den Hochschulkompass-Seiten der Hochschulrektorenkonferenz und bei www.studentenpilot.de zu finden.

- Hat man bereits Kenntnisse der jeweiligen Landessprache?
- Wie hoch sind die Lebenshaltungskosten in dem Zielland?

Damit sich ein partielles Auslandsstudium gut in den eigenen Studienplan fügt und die Zeit im Ausland keine Auszeit wird, sind folgende Fragen unerlässlich:

Punkt 2: Hochschulsystem des Gastlandes

- Welche Hochschultypen gibt es?
- Welche Studiengänge und Spezialisierungsmöglichkeiten werden angeboten?
Auf der Suche nach Studiengängen in den gewünschten Zielländern hilft eine Suchmaschine des DAAD weiter. Außerdem kann man die Adressen von Hochschulen weltweit in der yahoo-Datenbank finden, sowie in der jährlich erscheinenden Publikation The World of Learning , die in jeder Universitätsbibliothek einzusehen ist.
- Bestehen Zulassungsbeschränkungen für bestimmte Fächer?
(Näheres unter Punkt 3)
- Wie ist das Studium aufgebaut? (Studienjahr, Semester, Trimester; Stufenstudium/-zyklen; Prüfungen)

Punkt 3: Zulassungsbeschränkungen