Die Fernstudenten sind im Durchschnitt älter als ihre Kommilitonen an den Präsenzhochschulen. Das ist aber nicht der einzige Unterschied zwischen den beiden Hochschulformen: Man kann zu jeder Zeit, an jedem Ort lernen und das Studium mit Beruf oder Familie abgleichen. Das Studentenleben gibt es aber - bis auf wenige Präsenzphasen - nicht. Die Studenten lernen mit schriftlichen und immer mehr elektronischen Studienmaterialien und werden durch Tutoren und Professoren per Brief und Mail betreut. Am Semesterende schreiben die Studenten zumeist eine Klausur. Die bekannteste Fernhochschule ist die Staatliche Fernuniversität in Hagen, auf dem Fernstudienmarkt tummeln sich aber noch viele weitere Universitäten und Fachhochschulen, die Teile ihrer Lehrpläne auch über weitere Distanzen vermitteln. Hinzu kommen hunderte private Anbieter.

Beispiel: Fernstudium
Die Fernuniversität Hagen ist unter www.fernuni-hagen.de zu finden. Ein Fernstudium kann man daneben auch an der Uni Leipzig absolvieren, die u.a. Aufbaustudiengänge zum Master of Science in "Urban Management" oder in der Liturgiewissenschaft im Programm hat. www.uni-leipzig.de . Angewandte Gesundheitswissenschaften kann man an der Uni Bielefeld aus der Ferne studieren. www.uni-bielefeld.de . Im Hochschulverband Distance Learning (HDL) haben sich über 20 Fachhochschulen zusammengeschlossen, auf www.aww-brandenburg.de ist eine Liste der Mitglieder zu finden. Unter www.dgwf.net führt die Deutsche Gesellschaft für wissenschaftliche Weiterbildung und Fernstudium ebenfalls anerkannte Einrichtungen auf. Das FORUM DistancE-Learning vereinigt über 630 Kursangebote unter www.fernschulen.de .
Die Zentralstelle des Fernstudienverbundes der Länder Hessen, Rheinland-Pfalz und Saarland kooperiert unter www.zfh.de Fernstudiengänge wie Facility Management, Logistik oder Wirtschaftsingenieurwesen, die allesamt zu einem Abschluss an einer der beteiligten 13 kooperierenden Fachhochschulen führen.

 

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