Die nordrhein-westfälischen Fachhochschulen in Münster, Bielefeld, Dortmund, Südwestfalen, Bochum, Köln und an der HS Niederrhein bieten ein Verbundstudium an, das berufsbegleitend konzipiert ist. Es setzt sich aus Selbststudium - zu rund 70 Prozent - und Präsenzphasen zusammen, die einen großen Vorteil gegenüber dem reinen Fernstudium darstellen: Der Austausch mit den anderen Studenten ist während der meist samstäglichen Veranstaltungen möglich. Berufstätige können ihren Fachhochschulabschluss in den Fächern Betriebswirtschaft/Wirtschaftsrecht, Elektrotechnik, Maschinenbau, Mechatronik, Wirtschaftsinformatik und Technische Betriebswirtschaft sowie weiterbildend in Sozialmanagement, Technischer Betriebswirtschaft und Verwaltungsbetriebswirtschaftslehre erlangen.

Beispiel: Verbundstudium
Die Fachhochschule Münster und die Hochschule Niederrhein bilden im Studiengang Sozialmanagement Dipl.-Sozialarbeiter und Sozialpädagogen sowie andere berufstätige mit Hochschulabschluss, die im sozialen Bereich arbeiten, zum Diplom-Sozialwirt aus. Die Absolventen können sich zum Beispiel rechtlich und betriebswirtschaftlich für ihre Arbeit weiterbilden oder ihre Kenntnisse im Personalmanagement erweitern.
In zehn Semestern wird man an der FH Bielefeld mit der Studienrichtung Wirtschaftsrecht zum Diplom-Betriebswirt (FH). Die Absolventen sind dort gefragt, wo sich in Unternehmen Recht und Wirtschaft überschneiden. Das Studium beinhaltet zu je 40 Prozent betriebswirtschaftliche und juristische Inhalte, die durch Informatik und Englisch ergänzt werden.

www.fh-muenster.de
www.fh-bielefeld.de