Wer gerne im öffentlichen Dienst arbeiten möchte, kann sich bei einer Verwaltungshochschule bewerben, die der Bund und die Länder führen. Schon während des dreijährigen Studiums hat man den Status eines Beamten auf Widerruf und bekommt ein Gehalt. Direkt für Abiturienten sind nur die Laufbahnen im gehobenen nichttechnischen Dienst möglich, bei denen man mit dem Diplom-Verwaltungswirt (FH) abschließt. Erst nach einem Fachhochschul- oder Universitätsstudium kann man in den gehobenen technischen Dienst gehen. Bewerben kann sich nur, wer die deutsche Staatsangehörigkeit oder die eines anderen Mitgliedsstaats der Europäischen Union hat und - bis auf Ausnahmen in Sachsen-Anhalt und Hessen - noch nicht 33 Jahre alt ist.

Beispiel: Verwaltungshochschulen
Diplom-Verwaltungswirt (FH) wird man an der Fachhochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung. Im Fachbereich Arbeitsverwaltung lernt man, wie man zu Berufen berät oder Menschen in Arbeit vermittelt. Auch finanzielle Förderleistungen für Arbeitnehmer stehen auf dem Programm. Andere Fachbereiche sind Finanzen, Öffentliche Sicherheit oder Sozialversicherung. Denselben Abschluss kann man auch etwa an der Bayerischen Beamten-Fachhochschule machen, die Kenntnisse im öffentlichen und privaten Recht, Wirtschafts- und Finanzlehre, Sozialwissenschaften sowie Verwaltungslehre und Informatik vermittelt. Arbeitsplätze gibt es bis hin zum Management in Behörden wie Rathäusern, Landratsämtern und anderen Dienststellen.

www.fhbund.de
www.bfh.fh-hof.de
Mehr Infos unter Orientieren/Ausbildung für den höheren und gehobenen Dienst in der öffentlichen Verwaltung bei www.berufswahl.de