Im Vergleich zum vorhergehenden Forschungsranking ergeben sich kaum Änderungen bei den forschungsstarken Hochschulen. Die Universität Heidelberg ist nicht mehr unter den Forschungsstarken, sie liegt nur noch bei einem Indikator in der Spitzengruppe. Aufgestiegen ist dafür die Universität Frankfurt a.M. Bis auf Halle-Wittenberg (ein Spitzenplatz von sechs) sind alle Universitäten mit mehr als fünf Prozent Nennungen im Forschungstipp vertreten.

Im Februar wurde das CHE-Forschungsranking deutscher Universitäten 2004 veröffentlicht. Das Fach Erziehungswissenschaft der Universität Duisburg-Essen erzielt in diesem Ranking mit 1.729.000 € verausgabten Drittmitteln im Dreijahresdurchschnitt besondere Spitzenwerte und landet hinter Berlin, Hamburg und Bielefeld auf dem vierten Rang. Auch bei der Anzahl der Veröffentlichungen lässt sie die meisten Universitäten hinter sich und kann sich in der Spitzengruppe unter den ersten elf Hochschulen platzieren. Die absoluten wie auch die Pro-Kopf-Werte führen dazu, dass das Fach Erziehungswissenschaft an der Universität Duisburg-Essen zur der Spitzengruppe deutscher Universitäten gehört. Doch durch einen bedauerlichen Fehler wurde dieses sehr gute Abschneiden im Forschungsranking nicht publiziert. Daher wird es zumindest hier explizit erwähnt.

Die ausführlichen Ergebnisse des Forschungsrankings im Fach Erziehungswissenschaft als 16-seitiges pdf zum Herunterladen "