"Ich muss zugeben, dass mir Europa lange egal war", sagt Henryk M. Broder, Sohn einer polnisch-j��dischen Familie, f��r den Europa immer etwas Selbstverst��ndliches hatte. "Zu sagen: ���Ich bin Europ��er���, f��nde ich so albern wie ���Ich dusche t��glich���."
Diese Haltung ��ndert sich, als Broder im August 2012 eine Fernsehreportage ��ber Energiesparlampen sieht, die ihn emp��rt: Die Einwohner von 27 EU-Staaten d��rfen die herk��mmlichen Gl��hbirnen nicht mehr benutzen und m��ssen nun teure Energiesparlampen mit giftigem Quecksilber kaufen, deren Entsorgung aufw��ndig und kostenintensiv ist. Broder ging nicht nur schnell in seinen Haushaltsladen, um sich mit konventionellen Gl��hbirnen einzudecken, sondern begann auch, ��ber Europa nachzudenken. Was hat es mit der EU auf sich, dieser Interessengemeinschaft aus inzwischen 28 L��ndern? Wer entscheidet was und warum - und was tun die hauptamtlichen Eurokraten eigentlich den ganzen Tag? Was kosten diese Interventionen in das Leben der Europ��er, wer bezahlt daf��r und wie viel Sinnvolles kommt dabei ��berhaupt heraus?
Der Bestseller-Autor, bekannt f��r spitzfindige Analysen und seinen Blick f��r die Absurdit��ten des Alltags, schreibt in erster Linie, um f��r sich selbst Klarheit zu erlangen. Diese unvoreingenommene Herangehensweise macht seine B��cher so lesenswert, der Erkenntnisgewinn von Autor und Leser w��chst von Seite zu Seite. Mit gro��er Leichtigkeit und hohem Unterhaltungswert dringt Broder immer weiter in die Untiefen der Europ��ischen Union vor und entlarvt sie als eine "B��rokratur", die nicht f��r die B��rger sorgt, sondern nur f��r sich selbst.