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68er-Bewegung: Was von den Studentenprotesten bleibt

  • Die 68er-Bewegung, das waren vor allem protestierende Studenten, die im Westdeutschland der sechziger Jahre gegen den Autoritarismus ihrer Elterngeneration aufbegehrten und sich für gesellschaftliche Freiheit und Emanzipation einsetzte.
  • Das Jahr 1968 markiert den Zeitpunkt der gesellschaftlichen Werteveränderung, hauptsächlich getragen von linksgerichteten Bürgerrechtsbewegungen. Sie forderten: sexuelle Freiheit, Demokratie, Umweltschutz und die Entnazifizierung deutscher Behörden.
  • Die Initialzündung der Proteste war der Tod des Studenten Benno Ohnesorg am 2. Juni 1967 während einer Demonstration. Dennoch hat sich die Zahl 68 durchgesetzt. 50 Jahre nach Ohnesorgs Tod gehen wir den Fragen nach: Wie haben die 68er Deutschland verändert – wo prägen sie die Republik bis heute?

1968: Das war auch unsere Revolte

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Die Ostdeutschen, heißt es immer, hätten kein 1968 gehabt. Das stimmt so nicht: Der Prager Frühling und dessen Niederschlagung veränderten die DDR-Bewohner.

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1968: USA, LSD und SDS

Kommt die Revolution? Davon waren manche in den Sechzigerjahren überzeugt. Ein Blick auf die Jugendproteste von Berkeley bis Prag, Rio bis Tokio und Paris bis Ost-Berlin

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68er: Wir waren besser

Um die 68er rankt sich bis heute ein Mythos. Dabei ist ihr Erbe äußerst zwiespältig, wie unser Autor als junger Nach-68er intensiv erlebt hat.

Alexander Kluge: Die Auslöser der 68er-Bewegung

Benno Ohnesorgs Tod, Rudi Dutschkes Reden und die Intervention des Philosophen Jürgen Habermas: Der Filmemacher Alexander Kluge zeichnet in dieser Collage nach, wie vor 50 Jahren der studentische Protest aufflammte.

1968: Ein Jahr hallt nach

Die Achtundsechziger hofften auf eine bessere Welt, bessere Erziehung, besseren Sex. 1968 markiert einen politischen Epochenbruch. Was ist davon geblieben?