: Adolf Arndt

Nachruf: Aus Leidenschaft

Zum Tod des großen Demokraten und Politikwissenschaftlers Wilhelm Hennis.

Erinnerungen: Der Kärrner

Herbert Wehner zum 100. Geburtstag: Erinnerungen an einen schwierigen, treuen Gefährten (Juni 2006).

Nachruf: Wächter des Rechts

Zivilcourage, glasklarer Verstand und Fähigkeit zur Selbstkritik: Ein Nachruf auf Hans Schueler

"Uns kann auch mal was Neues einfallen"

ZEIT-Gespräch mit Justizministerin Herta Däubler-Gmelin über Bürgerrechtein Europa, eine leistungsfähige Justiz und neue Regeln für schwule Paare

Nicht loyal und nicht staatstreu

Streitbar waren sie – Juristen waren sie nicht alle: nicht die Frauenrechtlerin Helene Stöcker, nicht Karl Marx, der sein Jurastudium abgebrochen hatte, und auch nicht Ferdinand Lassalle, der Gründer der deutschen Sozialdemokratie.

Schnüffeln für die rechte Riege

Eine freiheitlich rechtsstaatliche Ordnung wie das Bonner Grundgesetz ist nicht bloß als Netz zu begreifen, das die Allmacht des Leviathan Staat an stillen Tagen vorläufig hemmt, das sich aber einfach abwerfen läßt, wenn es wirklich darauf ankommt – dieses Wort von Adolf Arndt, dem großen sozialdemokratischen Verfassungspolitiker aus den ersten Jahrzehnten der Republik, müßte in jeder Amtsstube, in jedem Abgeordnetenbüro gleich neben dem Photo des Bundespräsidenten hängen.

Wiedergutgemacht?

Siebzig Milliarden Mark hat der Steuerzahler bisher für die Opfer der Nazi Verbrechen aufgebracht Diese imposante Leistung der Bundesrepublik erfüllt manchen der Gründergeneration mit Stolz.

Eine seltsame Doktorprüfung

Als 1969 – Calic war gerade zum international bekannten Reichstagsbrandexperten avanciert – der Spiegel die "ungeklärten Doktorwürden" des Luxemburger Generalsekretärs erwähnte, erntete das Magazin einen wütenden Protest des stern-Autors Erich Kuby, der für Calic eine Serie über den Reichstagsbrand geschrieben hatte.