: Adolf Endler

Lyrik und Rap: Die härteste Gangart am Start

Zwei Welten, eine Familie: Uwe Kolbe ist Lyriker, sein Sohn ist der Hip-Hopper Mach One. Ein Gespräch über Hochkultur und Underground, über Worte und Rhythmus.

Büchertisch

Belletristik und Sachbuch

Lyrik: Auf bedenklichem Boden

Warum man die Werke der russischen Dichterin Alina Wituchnowskaja nicht rezensieren kann

Literatur

Teasertext

Die Krankheit Lüge

Er lügt. Er belügt seine Freunde, er belügt seine Lebensgefährtin, er hat mich belogen, als er mir gestand (im ZEIT-Interview vom 1.

Ach, unsere arme alte Revolution

Fällt im Kreise debattierender Leser der Name Adolf Endler, folgt regelmäßig Schweigen. Obwohl – erst zögerlich, dann mit Nachdruck – die Literaturkritik seine Verse und den verknarzten selbstironischen Humor, den höheren Blödsinn seiner collagierten Prosa lobte, ist er immer noch zu entdecken.

Jammer, Jammer über alles

Als Mitte der siebziger Jahre in einem deutschsprachigen Gedicht plötzlich das Telephon klingelte und ein Hausbesitzer durchdrehte, die Freundin ihre Tage hatte oder nebenan der Fernseher explodierte, da nannte man das: Neue Subjektivität.

Affenliebe

In Deutschland, wo der Pfeffer wächst, geht Helga Königsdorf (Autorin der Noch-DDR), von Clausewitz inspiriert, zu einem Angriff über, was ganz gewiß ihr Recht ist, würde sie nicht Fakten entstellen und, sonst so larmoyant, mit dem Entstellten klappern.

Der Aufstand der Zeichen

Neue DDR-Literatur der 80er Jahre. Ein Sonderband der Zeitschrift "Text und Kritik"

Auf dem Weg nach Canossa

Mit der Friedhofsruhe auf den Kulturseiten der DDR-Zeitungen ist es vorbei. Nicht mehr linientreue "Buchentsprechungen" sind gefragt, sondern Literaturkritiken, nicht mehr Kulturfunktionäre werden zur Lage der Nation bevorzugt vernommen, sondern Schriftsteller.

Mein Taschenbuch: Adolf Endler "Ohne Nennung von Gründen"

"Etwas Saarländisches im gemüthaften Sinne Ludwig Harigs": Was macht ein über Bücher schreibender Schriftsteller, wenn er, nichtsahnend, im Buch eines Kollegen auf seinen eigenen Namen stößt? Er fährt natürlich in der Lektüre fort, ob er weiter hinten nicht noch besser wegkommt als vorne, und ohne daß er sichs versieht, hat er das Buch zu Ende gelesen.