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Auslandseinsatz: Gewalt und Terror in Afghanistan

  • Das Leben in Afghanistan ist von Gewalt geprägt – eine Folge von vielen bewaffneten Konflikten und Kriegen in den vergangenen Jahrzehnten.
  • Die radikalislamischen Taliban und auch der "Islamische Staat" (IS) kämpfen gegen die Regierung. Sie verüben häufig Terroranschläge.
  • Zur Befriedung des Landes gab es von 2001 bis 2014 die internationale Isaf-Mission in Afghanistan. Aktuell sind dort etwa 12.000 ausländische Soldaten stationiert. Die US-Regierung will 3.000 weitere Soldaten an den Hindukusch schicken. Die Bundeswehr hat etwa 1.000 Soldaten dort, will ihre Truppe aber auf 1.300 Soldaten aufstocken.
  • Seit 2009 sind nach UN-Angaben in Afghanistan mehr als 26.000 Zivilisten getötet und fast 49.000 verletzt worden.
  • Nach einer mehrmonatigen Pause hat Deutschland im September 2017 wieder abgelehnte Asylbewerber per Sammelflug nach Afghanistan abgeschoben. Seit Dezember 2016 gab es zehn Abschiebeflüge in das Land.
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Ronan Farrow: Was ihm der Warlord verriet

Er entlarvte 2017 Harvey Weinstein. Jetzt schreibt der Reporter Ronan Farrow in seinem Buch "Das Ende der Diplomatie" brillant über die Krise der US-Außenpolitik.

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Kolonialismus: Nicht bloß Opfer der Geschichte

Der Kolonialismus sei schuld an der Flucht vieler Migranten nach Europa, schrieb Gero von Randow. Doch es gibt noch andere Gründe für Terror, Armut und Krieg. Eine Replik

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Afghanistan: Eine deutsche Schande

Deutschland setzt Abschiebungen nach Afghanistan nur aus, anstatt sie komplett einzustellen. Dabei zeigt der Anschlag von Kabul: Es gibt in dem Land nirgendwo Sicherheit.

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© Mene, Mene Tekel, Upharsin. Aus der Arbeit »Unser Afrika« von Marc Erwin Babej

Kolonialismus: Die Neuvermessung der Welt

Migration und Kriege – was die Europäer gerade am meisten verunsichert, haben sie durch ihren Kolonialismus selbst verursacht. Wie könnte ein globaler Ausgleich aussehen?

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Jamal Nasser M.: Ein einsamer Tod

Der Afghane Jamal Nasser M. lebte in Hamburg, wurde straffällig, hatte psychische Probleme. Nach seiner Abschiebung nahm er sich das Leben. Wir erzählen seine Geschichte.