: Alain Resnais

Alain Resnais: Jongleur von Tod und Spielfreude

Alain Resnais war ein Meister des Labyrinthischen, einer der letzten großen Filmkünstler seiner Generation. Nun ist der Formalist der Nouvelle Vague in Paris gestorben.

K I N O : Paar hoch zwei

Mit dem Film "Lust auf Anderes" haben Agnès Jaoui und Jean-Pierre Bacri ihre Zusammenarbeit auf die Spitze getrieben

Zu empfehlen

ES ENTHÄLT Drehbücher oder Filmprotokolle und Exposés zu folgenden Filmen: „L’Eclisse“ (Michelangelo Antonioni), „Nazarin“ (Luis Buñuel), „Ikuru“ (Akira Kurosawa), „Letztes Jahr in Marienbad“ (Alain Resnais und Alain Robbe-Grillet), „Cléo de 5 à 7“ (Agnes Varda) und „Umberto D.

ZEITSPIEGEL

Valerian Sorin, Sowjetbotschafter in Paris, erhielt ein Telegramm der Schauspieler Simone Signoret, Yves Montand, Vanessa Redgrave, Alain Resnais und des Schriftstellers Jorge Semprun.

FILMTIPS

„Masculin – féminin“, von Jean-Luc Godard. „Ich kann eine ganze Revolution ausführen.“ „Was ist das: eine ganze Revolution?“ „Man gibt uns das Rohmaterial und den Entwurf.

Kino: „Mélo“ von Alain Resnais: Herzkammermusik

Wenn zwei Stoffe, in einer Verbindung zusammengeschlossen, mit einem dritten reagieren, entsteht unter idealen Laborbedingungen ein neues Produkt – ein Vorgang, bei dem eines der ursprünglichen Elemente zwangsläufig freigesetzt und, sofern ein vierter Stoff hinzutritt, zu einer zweiten verbindungsstiftenden Reaktion befähigt wird.

FILMTIPS

„Ein Wochenende auf der Erde (Im Jahre 2000)“, von Jean-Luc Godard. Der sechste Sketch von „Das älteste Gewerbe der Welt“, der von den Kinobesitzern in der Regel unterschlagen wird.

FILMTIPS

„Mahlzeiten“, von Edgar Reitz. Der dritte junge deutsche Film, der es unternimmt, gesellschaftliche Wirklichkeit im Modell darzustellen.

FILMTIPS

„Masculin – féminin“, von Jean-Luc Godard. Fünf junge Leute in Paris, Herbst 1965 bis Frühjahr 1966. Godard testet Verhaltensweisen und probiert Testmethoden aus.

FILMTIPS

„Die Verfolgung und Ermordung Jean Paul Marats, dargestellt durch die Schauspielgruppe des Hospizes zu Charenton unter der Anleitung des Herrn de Sade“.

FILMTIPS

„Blow Up.“ Von Michelangelo Antonioni. Ein Italiener in London. Was den Helden früherer Antonioni-Filme schmerzlich bewußt wurde: „das Versagen des modernen Menschen gegenüber den Ansprüchen des Du“, ist hier scheinbar ins Positive gewendet – das „Du“ stellt keine Ansprüche mehr.

Die neuen Heldinnen der westlichen Welt

Comicstrips sind älter als das Jahrhundert; Generationen in Amerika und dann auch in Europa sind mit ihnen groß geworden und haben ihre phantastischen Modellfiguren, ihre Fabel- und Märchenwesen aus ihnen bezogen, ihre Träume von ihnen prägen lassen.