: Albert Schweitzer

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Zusammen leben: Albert Schweitzer

Sein Leben in den Dienst des anderen zu stellen – was für eine Provokation heute, in einer Welt der Ich-AGs und Profitcenter!

Papst Franziskus: "Hoffnungsfanfare!"

Die Enzyklika des Papstes überzeugt – sagt Friedrich Schorlemmer. Der evangelische Theologe preist Franziskus als bodenständigen Propheten.

Unter falscher Flagge

Es wird immer eines der erstaunlichsten Kapitel deutscher Nachkriegsgeschichte bleiben, daß eine zwielichtige Figur wie der Italo-Kroate Edouard Calic einen solchen Einfluß auf Politiker, Publizisten und Professoren gewinnen und ein wissenschaftliches Forum in eine politische Arena verwandeln konnte.

HERMANN HESSE:: Erinnerung an eine Landschaft

Am 9. Oktober dieses Jahres, anläßlich der Frankfurter Buchmesse, wird in der Paulskirche zu Frankfurt der Friedenspreis des Deutschen Buchhandels, dessen Inhaber bisher Max Tau, Albert Schweitzer, Romano Guardini, Martin Buber und Carl J.

ZEIT-Kritik

In diesen ersten, um 1900 entstandenen Arbeiten des Schweizer Dichters Robert Walser macht sich Fritz Kocher, Schüler der zweiten A-Klasse, Aufsatz-Gedanken über Gott und die Welt, über die Armut und den Herbst, über die Höflichkeit und den Nutzen der Schule: „Die Schule ist mir lieb.

Die Erben des Dr. Schweitzer

Albert Schweitzer reiste seinerzeit langsamer, aber auch stilvoller. Mit dem Postschiff ging es bis zum gabunesischen Hafen Port Gentil und von dort per Flußdampfer zwei oder drei Tage den Ogowe hinauf bis nach Lambarene.

DIE NEUE SCHALLPLATTE

Diese Platten kommen im rechten Augenblick. Casals hat mit seinen humanitär engagierten, sehr schlichten Kompositionen und mit seinem vitalen Dirigieren dazu beigetragen, daß man ihn heute gern zu einem zweiten Albert Schweitzer simplifiziert, zum musikalischen Urwalddoktor im Dschungel einer als überzüchtet und umfassend bösartig empfundenen Welt.

Goethe-Preis für Annette Kolb

Nach Ricarda Huch und Agnes Miegel ist alsdritte Frau Annette Kolb Trägerin des Goethe-Preises der Stadt Frankfurt geworden.

Am höchsten geschätzt: der Freimut

Kein Einsender hat alle diese zehn Titel genannt. Dem Ergebnis am nächsten kam eine Reihe von Teilnehmern, die acht der oben verzeichneten Bücher auswählten.

Namen der Woche

Albert Schweitzer, der im Januar 90 Jahre alt wird, will Chef des Urwaldkrankenhauses Lambarene bleiben, solange Gesundheit und Kraft es ihm erlauben.

Die Goethe-Feiern

Der zweihundertste Geburtstag Goethes wurde in aller Welt festlich begangen. Im ganzen läßt sich sagen, daß es sich dabei nicht um die mehr oder minder wichtige Einlösung einer Anstandsverpflichtung oder um die selbstgefällige Repräsentation längst fragwürdig gewordenen Bildungsstolzes handelte, sondern, daß die ungenunderte Lebenskraft jener geistigen Macht, die wir unter dem Namen Goethe verstehen, und ihre anscheinend niemals zu erschöpfende aktuelle Wirksamkeit den Menschen unserer Tage wieder einmal zu Bewußtsein kam.

Der ungeschickte Philantrop

Vor sechzehn Jahren hat sich Dr. Theodor Binder, ein Arzt aus Lörrach, in Peru niedergelassen und im Urwald das „Amazonas-Hospital Albert Schweitzer“ gegründet.

Warum nur, warum?

Die einen hatten in der einen Arena ihren „U-we, U-we, U-we“, die anderen in der anderen Arena haben ihren „U-do, U-do, U-do“.

Haben oder Sein?

Hast du was, bist du was!“ Mit diesem Lockruf für Sparer warben einmal Geldinstitute. Sie hätten kaum knapper, nicht klarer ausdrücken können, was offenbar die bürgerlich, kapitalistisch oder westlich genannte Gesellschaft beherrscht, um nicht zu sagen behext: die Meinung, der Wahn, daß nur das „Haben“, der Besitz – möglichst in Mark und Pfennig berechenbar – über den Rang des Menschen entscheidet.