: Alexander Haig

USA: Ex-Außenminister Haig ist tot

Alexander Haig ist im Alter von 85 Jahren gestorben. Der ehemalige General war Außenminister unter US-Präsident Reagan. Zuvor hatte er Nixon und Ford beraten.

Mißtrauen und Mißverständnisse

Zu Beginn der achtziger Jahre behauptete der damalige Außenminister Alexander Haig, es gebe Wichtigeres als den Frieden, nämlich die Freiheit.

Die Volksrepublik China wurde 40: Gegen Fliegen und Würmer

Unter Kriegsrecht ein Volksfest feiern zu wollen – das ist zweifellos ein delikates Unterfangen. In Peking lösten die Kriegsrechtsherren das Dilemma auf bezeichnende Art: Sie sperrten das Volk vom Fest aus.

Amerikanischer Wahlkampf: Das Duell beginnt

Yale gegen Harvard? Als ob der Präsidentschaftswahlkampf ein Match der Ostküsteneliten wäre, hat Vizepräsident Bush seine eigene akademische Erziehung an der Yale-Universität in New Haven/Connecticut in Gegensatz zu der seines Kontrahenten Michael Dukakis gestellt, der die Harvard Law School in Cambridge/Boston absolviert hat.

Worte der Woche

Ronald Reagans Wiederwahl

Falls die Amerikaner Ronald Reagan wiederwählen – und es sieht sehr danach aus –, sollten Europäer die Memoiren seines ehemaligen Außenministers Alexander Haig gründlich studieren.

GROSSBAUSTELLE PARADIES

Es ist eine würdige, alte Villa. Im verwundenen Garten wachsen die Büsche noch immer zu meterhohen Bögen und Kugeln; im Innenhof stürzen Bougainvillea-Sträucher wie Wasserfälle von den Wänden.

NAMEN UND NACHRICHTEN

Staatsstreich in Guinea: Nur eine Woche nach dem Tod von Präsident Sékou Touré putschte in dem westafrikanischen Staat das Militär.

Rüstungskontrolle in Washington: Einzelgänger mit Drang zur Macht

Der junge Mann ist graumeliert. Wie ein 36jähriger sieht er nicht aus, allenfalls wie ein sportlich-eleganter Mittvierziger, oder besser: wie ein Mittvierziger sich selbst gerne sähe – groß, schlank, lässig, ausdrucksgewandt; neben dem grauen Haar suggeriert das pockige Gesicht Lebenserfahrung.

Abschied vom State Department: Wie Haig an Haig scheitert

Alexander Meigs Haig jr., Vier-Sterne-General a. D. und nur siebzehn Monate lang Amerikas Außenminister, der dritte binnen dreier Jahre, opferte vorige Woche Amt und Würde, Privilegien und die verbliebenen Reste seiner Macht den Einflüsterungen seines rastlosen Gemüts: Am Donnerstag bot er zum achten Mal seinen Rücktritt an; am Freitag nahm der Präsident ihn an.

Gipfeltreffen der Europäer: Einen Elefanten soll man nicht reizen

Die Staats- und Regierungschefs der zehn Mitgliedsstaaten der Europäischen Gemeinschaft (EG) waren auf ihrem Gipfeltreffen in Brüssel im wesentlichen damit beschäftigt, darüber nachzudenken, wie sie auf die Verschärfung der amerikanischen Embargomaßnahmen reagieren sollen.

Vereinigte Staaten: Politik macht sich bezahlt

Natürlich war alles Zufall gewesen, und George Pratt Shultz hatte von gar nichts gewußt. Doch just an jenem schönen Tag des Jahres 1974, da er den Dienst als Finanzminister der Vereinigten Staaten von Amerika quittierte und als Senior Vice President beim Baukonzern Bechtel in San Francisco antrat, ermäßigte der Cost of Living Council dem Unternehmen eine Geldstrafe wegen Preistreiberei von 1,5 Millionen Dollar um die Hälfte.

So kann Amerika nicht führen

Nachmittags noch hielt der Bundeskanzler vor allerhand amerikanischer Prominenz, die sich unter der Ägide der Friedrich-Ebert-Stiftung zum transatlantischen Dialog versammelt hatte, ein leidenschaftliches Plädoyer: für Kontinuität und Konsultation, für Aufeinander-Hören und Aufeinander-Eingehen.

Amerika und Israel: Traum vom Frieden

Menachem Begin, vorige Woche in New York: "Israel"‚ sagte er, "wird sich so verhalten, wie sich die Tschechoslowakei im Jahre 1938 wider die Nazis hätte verhalten sollen.