: Alfred Andersch

© Khadira Farah für DIE ZEIT

Kilimandscharo: Gipfel des Lebens

Über dem Schreibtisch unseres Autors hängt ein Gemälde, das den Kilimandscharo zeigt. Er sieht ihn seit seiner Kindheit. Jetzt hat er sich auf den Weg gemacht.

Siegfried Lenz: Die Liebe zur Partisanin

Im Nachlass entdeckt: "Der Überläufer", Siegfried Lenz' zweiter Roman, war zu provokant für seine Zeit. Der Autor stürzte sich darin mutig auf Tabus.

© Mario De Biasi/​Mondadori Portfolio/​Getty Images

Alfred Andersch: Ein Buch wie eine geladene Pistole

Alfred Andersch gilt als einer der wichtigsten Autoren der Nachkriegszeit. Doch sein Ruhm ist umstritten. Nun zeigt sich: Vor allem war er ein gewiefter Taktiker.

© Hulton Archive/​Getty Images

Auschwitz: In der Todesmühle

Thomas Gnielka war als Kindersoldat in Auschwitz und schrieb ein hochmodernes Romanfragment. Es wirft auch ein Licht darauf, ob die Gruppe 47 wirklich antisemitisch war.

P O R T R Ä T : Der Leser als Verleger

"Ich habe mir nie vorstellen können, eine unangenehme Person ins Programm zu nehmen, nur weil sie sich gut verkauft" - Daniel Keel, der Chef des Diogenes Verlags, glaubt, dass Literatur immer auch unterhaltsam sein muss

Tessin: Max Frischs letztes Refugium

Vor 100 Jahren wurde er geboren. Ein Zuhause fand Max Frisch erst spät, in einer wilden Gegend des Tessins. An dem Ort, der ihm am meisten vertraut war.

© Gisela Andersch (Mexiko 1972)

Literarisches Leben: Lesen Sie Andersch!

Ein sehr gelungener Bild- und Textband erinnert an den einstmals berühmten, immer wieder lesenswerten Schriftsteller.

Chronik der Ereignisse

Zwanzig Jahre deutsche Geschichte: Die Zeitleiste skizziert – ohne Anspruch auf Vollständigkeit – die großen Entwicklungslinien der Jahre 1946 bis 1966. Entnazifizierung und NS-Prozesse, Wiederaufbau und Westbindung, der beginnende Kalte Krieg und die ersten Schritte zu einem geeinten Europa – das sind die wiederkehrenden Themen auf dem Weg von den ersten freien Wahlen nach dem Krieg zur Großen Koalition

Gedenkausgabe: Aufklärer in Eisgrau

Alfred Andersch: Einstmals ein Provokateur, heute ein Klassiker der Nachkriegsliteratur. Es lohnt sich, ihn wieder zu lesen

schule: 40 Tage in der Wüste

Die Hamburger Schulbehörde sucht Lehrer per Internet. Eine Schriftstellerin bewirbt sich und steht zwei Tage später ohne Referendariat vor einer Gymnasialklasse. Ausschnitte aus dem Tagebuch

Der Leser als Verleger

Daniel Keel, der Chef des Diogenes Verlags, glaubt, dass Literatur immer auch unterhaltsam sein muss. Ein Porträt

Wehrmachtsausstellung

Nach vier Jahren trennt sich das Hamburger Institut für Sozialforschung jetzt von der Wehrmachtausstellung. Im Gespräch mit der ZEIT ziehen die Veranstalter Hannes Heer, Walter Manoschek und Jan Philipp Reemtsma eine Bilanz

Sansibar oder der letzte Grund

Mit dem Roman von Alfred Andersch durch Mecklenburg - Streifzüge in einer Region zwischen Ratlosigkeit und Aufbruch