: Alfred Döblin

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Dreißigjähriger Krieg: Die Bildungslücke

Unser Autor hat alle Neuerscheinungen zum Dreißigjährigen Krieg gelesen. Sein Fazit: Die meisten Historiker verkennen die Rolle der Religion in dem Konflikt.

Berlin: Eine Geschichte ohne Moral

Wie prägten die Künste die Goldenen Zwanziger im "Babylon Berlin"? Eine Reise zurück ins Jahr 1927, als die Zukunft kühl, laut und kühn klang.

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"Tyll": Der ewige Gaukler

Glaube und Aberglaube, Gewalt und Verwüstungen, Humor oder nichts? Im Roman "Tyll" versetzt Daniel Kehlmann die Figur des Eulenspiegel in den Dreißigjährigen Krieg.

Zeitgeschichte: Verleugnete Helden

Die Erinnerung an den Widerstand gegen das NS-Regime war nach dem Krieg keine Selbstverständlichkeit. Auch jene, die Verfolgte gerettet hatten, wurden angefeindet.

Verdun: Das große Dröhnen

Der Geschützlärm aus Verdun war viele Kilometer weit zu hören. Auch in Deutschland gab es Ohrenzeugen

Günter Grass: Ein Beschwörer und Mahner

Günter Grass war einer der bedeutendsten deutschen Schriftsteller und Inbegriff des engagierten Autors. Sein Werk entblättert die Schichten unserer Vergangenheit.

Stich im Gewissen

Der PEN-Club deutscher Autoren im Ausland löst sich auf

Psychische Gesundheit: Stadt, Land, Stress

Mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung lebt in Städten. Doch macht das Großstadtdasein die Seele krank? Studien liefern zwar Hinweise, doch Hysterie ist fehl am Platz.

B Ü H N E : Lobet den Schmerz

Zwei Wege zum Abgrund: Frank Castorf zeigt "Berlin Alexanderplatz" in Zürich, Thomas Ostermeier spielt "Dantons Tod" in Berlin

B E R L I N : Nächstes Jahr wirds noch kälter

Berlin Alexanderplatz: Lebendig sind vor allem die Erinnerungen an Alfred Döblin und an die Großdemos im Herbst 1989. Schon bald sollen hier gewaltige Hochhäuser wachsen - und die Vergangenheit unter sich begraben

L I T E R A T U R : Gerühmt und unbekannt

Er hat den Rang von James Joyce und Robert Musil, er beeinflusste Elias Canetti und Michel Foucault. Aber wer liest Hermann Broch? - Auch ein halbes Jahrhundert nach seinem Tod ist Brochs Werk noch zu wenig bekannt

Jahrestag der Bücherverbrennung: Exil ohne Ende

Die NS-Bücherverbrennungen jähren sich zum 80. Mal. Wie reagierten die betroffenen und nicht betroffenen Schriftsteller? Was hieß es für die Exil-Literatur? Von W. Jasper

Literaturkanon: Der literarische Frühjahrsputz

Gibt es Klassiker, die sich überholt haben? Ist Weltliteratur völlig unabhängig von Moden, Zeiten und Geschmack? Junge deutsche Autoren prüfen den Literaturkanon.

Theater: Vorhang auf für Gangster

Der Regisseur Volker Lösch bringt gern das wahre Leben auf die Bühne. Nun hat er mit ehemaligen Strafgefangenen Alfred Döblins "Berlin Alexanderplatz" inszeniert.

Comic: Berlin in vielen Strichen

Der Künstler Jason Lutes arbeitet seit zwölf Jahren an einer Berlin-Trilogie. Ein Gespräch über den Zauber der zwanziger Jahre und die tägliche Arbeit eines Zeichners