: Alfred Hrdlicka

Schlachten auf Papier

Meine Lehrjahre (33): Alfred Hrdlicka, Bildhauer und Maler

© Sean Gallup/Getty Images

Stuttgart 21: Protestkunst am Bauzaun

Originelle Teddybären an Bäumen und wütende Graffiti: Ein Reiseunternehmer zeigt Besuchern auf einer Stadtführung die kreativen Seiten des Protestes gegen Stuttgart 21.

Nachruf: Künstler des Zorns

Mit allen legte er sich an, vor nichts schreckte er zurück: Zum Tode des großen Bildhauers Alfred Hrdlicka.

Schach

Sehen Sie, wie Matthias Wahls als Weißer am Zug eine siegreiche Fortsetzung fand?

Wollust und Trockeneis

Das kleine Meininger Theater hat Wagners "Ring" in vier Tagen aufgeführt

Kunst kommt von Kommerz

Peter Gay beschreibt die Geschmackskriege zwischen Bürgern und Boheme im 19. Jahrhundert. Peter Gay: Bürger und Boheme Kunstkriege des 19. Jahrhunderts; aus dem Englischen von Ulrich Ender- witz, Monika Noll und Rolf Schubert; C. H. Beck Verlag, München 1999; 438 S., 78,- DM

Gesammelte Erinnerung

James E. Youngs große Studie über die Gedenkstätten des Holocaust

Zeitmosaik

Ach, war das eine tolle Nacht. Es gab "Marat. Eine Revolutionsoper für das Volk", ausgedacht, verfaßt, arrangiert, aufgeführt von dem Klangwolkenbildner Walter Haupt auf dem Königsplatz in München, ein Riesenspektakel mit zuckenden, grellen Laserstrahlbündeln, blendenden Scheinwerfern, zaghaft knatterndem Feuerwerk, mit projizierten Köpfen und blutroten Flammen auf Wasserwänden, mit der Bastille rechts neben der Glyptothek.

Was ist das: Gedenken?

Diskutieren statt Deklamieren: Öffentliches Erinnern darf nicht in Routine erstarren, sondern muß politisch wirken

DAS LETZTE

Alfred Hrdlicka, da gibt es nichts zu deuteln, ist ein Meister seines Faches. Nein, nicht von den Produkten seiner Arbeit als bildender Künstler ist hier die Rede, sondern von den Meisterwerken des Public-Relations-Genies.