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Alternative für Deutschland: Die Partei am rechten Rand

  • Der Verfassungsschutz darf die AfD nicht als Prüffall bezeichnen. Das entschied das Verwaltungsgericht Köln Ende Februar. Dabei geht es nur um die öffentliche Bezeichnung durch den Verfassungsschutz.
  • Sachsen-Anhalts ehemaliger Landeschef André Poggenburg hat die AfD im Januar 2019 verlassen und eine neue Partei gegründet: Aufbruch deutscher Patrioten – Mitteldeutschland. Wenige Tage zuvor wurde Poggenburg vom AfD-Bundesvorstand für zwei Jahre für alle Ämter gesperrt.
  • Der AfD-Kreisverband von Bundestagsfraktionschefin Alice Weidel hat mehrere illegale Spenden aus dem Ausland erhalten. Ein Schweizer Unternehmen hatte 2017 insgesamt 132.000 Euro in Einzelspenden überwiesen. Spenden aus dem Nicht-EU-Ausland sind grundsätzlich illegal.
  • Im Bundestag übernehmen AfD-Abgeordnete den Vorsitz von drei Ausschüssen: Haushalt, Recht und Tourismus. Im September 2017 ist die Partei zum ersten Mal in den Bundestag eingezogen.
  • Die AfD ist in allen 16 Landtagen vertreten.
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Rechtspopulismus: Es ist auch euer Höcke

Je rechter der Osten wählt, desto angewiderter sind viele Westdeutsche. Das ist verständlich, aber gefährlich. Das, was dort geschieht, wurde vor allem im Westen erdacht.

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CDU-Nachwuchs: Zwei zum Verwechseln

Wer folgt auf Paul Ziemiak? Für den Vorsitz der Jungen Union gibt es zwei Kandidaten. Der eine ist aus Ostdeutschland, der andere will nach Europa.

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AfD: Angekommen im Establishment

Die AfD will anders sein als andere Parteien. Doch auf ihrem Parteitag zeigte sich: Sie deutet nicht nur Geschichte um, sondern auch ihre Grundsätze.

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Ein Prozent: Die Wutmacher

Der Verein Ein Prozent versucht, rechtsradikales Gedankengut in die Gesellschaft zu mischen. Mit trickreicher PR macht er die Initiative viel größer, als sie ist.

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Martin Patzelt: Ausstieg in Fahrtrichtung rechts

Der CDU-Bundestagsabgeordnete Martin Patzelt hat Merkels Flüchtlingspolitik verteidigt. Nun schließt er eine Koalition mit der AfD nicht aus. Wie passt das zusammen?

© Monika Skolimowska/dpa

AfD: Keine Scheu vor antisemitischen Positionen

Die AfD-Spitze geht aus Angst vor dem Verfassungsschutz gegen die parteiinterne Rechte vor. Bislang hat sie bestritten, dass es solche Leute in der AfD überhaupt gibt.