: Altruismus

Gap-Year: Der Egotrip ins Elend

Nach dem Turbo-Abi wollen immer mehr junge Deutsche eine Auszeit. Sie zahlen viel Geld, um im Ausland Tiere zu retten oder Kinder zu betreuen. Wem hilft das wirklich?

© Cameron Spencer/Getty Images

Psychologie: Es ist okay, wegzulaufen

Menschen sind gut darin, vor Gefahr oder der Realität zu fliehen. Psychologen sagen: Jeder braucht Fluchten. Nur müssen wir, um glücklich zu sein, auch anderen helfen.

Gutmenschen: Das böse Wort

Für Rechte ist der Gutmensch ein Moralapostel, für Linke ein Kampfbegriff. Sachlich geht es dabei nicht zu.

Gutmenschen: Meint Ihr mich?

Unser Autor hat kein Auto und repariert Fahrräder für Flüchtlinge. Er hat keine Lust, sich für diesen Lebensstil als "Gutmensch" mit Dreck bewerfen zu lassen.

Moral: Die Gutmenschen

Stets empörte Gutmenschen stören, findet Jochen Bittner. Es kann nicht genug geben, sagt Sarah Schaschek. Warum sie nerven – und man sie doch braucht

© Andreas Prost für ZEIT Campus ONLINE

Effektiver Altruismus: Die Besserhelfer

Im Waisenhaus Haferbrei kochen? Lohnt sich nicht, sagen effektive Altruisten. Lieber viel Geld verdienen und spenden. Sara studiert darum Mathe statt Literatur.

Evolution: Die selbstlosen Gene

Wie viele Tiere sind auch Menschen soziale Wesen. Sie arbeiten zusammen und opfern sich für andere auf. Aber steckt das Sozialverhalten wirklich in den Erbanlagen?

Die Lehre der Soziobiologen

Die Idee hat etwas an sich, das Anhängerschaft erzeugt. Sie ist düster. Sie erscheint auf den ersten Blick wenig glaubhaft, aber ist sie einmal erfaßt, wirkt sie um so unwiderstehlicher.

Apologie des Altruismus

In der großen Diskussion über den Paragraphen 218 haben die Gegner der Abtreibung die edleren Argumente. Sie handeln uneigennützig, da sie selber nachweislich nicht abgetrieben nicht den sind, mindestens nicht rechtzeitig und nicht erfolgreich, und nicht mehr abgetrieben werden können.