: Amstetten

Inzest-Skandal: Martyrium im Keller

24 qualvolle Jahre lang soll ein Mann in Niederösterreich seine Tochter missbraucht und mit ihr sieben Kinder gezeugt haben. Er sperrte sie in ein dunkles Kellerverlies

Österreich: Die selbstzufriedene Gesellschaft

Im Fall Amstetten gesteht Josef F., seine Tochter 24 Jahre lang eingesperrt und mit ihr sieben Kinder gezeugt zu haben. Nun suchen die Österreicher nach Gründen für die Tat in ihrer Gesellschaft

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Fritzl-Prozess: Ruhestörung in der Alpenrepublik

Mit dem Fritzl-Prozess rückte Österreich in dieser Woche ins Zentrum der Weltöffentlichkeit. Doch soviel Aufmerksamkeit mochte man dort gar nicht haben.

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Fritzl-Urteil: Schnelles Ende eines kurzen Prozesses

Seine Taten waren barbarisch, sein Auftreten am Ende des Prozesses in St. Pölten geradezu unterwürfig. Der Inzestverbrecher Josef Fritzl wird wohl nie wieder freikommen.

Amstetten-Prozess: Fritzl gesteht alles

Der wegen Inzests angeklagte Josef Fritzl hat sich in allen Anklagepunkten für schuldig bekannt, auch des Mordes durch Unterlassen und der Sklaverei

Inzest-Fall: Ganz weit unten

Ein schalldichter Bunker, ein charmanter Ingenieur, eine blasse Frau mit seltsamer Krankheit: Wie der Österreicher Josef F. seine Tochter 24 Jahre gefangen hielt.

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Fall Josef F.: Im Namen der Show

Am Montag beginnt der Prozess gegen Josef F. - und die Justiz gerät zur Unterhaltungsmaschine. Anwälte, Ankläger, Polizisten und Medien profitieren. Nur die Opfer nicht.

Kampusch: Die Meute und das Mädchen

Natascha Kampusch wird die Journalisten nicht los - jetzt wird sie selbst TV-Moderatorin. Ihr Fall ist ein abschreckendes Beispiel für die Opfer von Amstetten.

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Fritzl-Prozess: Vor dem Weltgericht

Josef Fritzl hielt seine Tochter jahrzehntelang im Keller und schwängerte sie mehrmals. Jetzt hat der Prozess gegen ihn begonnen - und alle wollen dabei sein.

Amstetten: Polizei sucht nach Komplizen

Im Inzestfall von Amstetten suchen die Behörden inzwischen nach möglichen Komplizen des Verdächtigen. Für sie ist klar, dass die Ermittlungen noch lange dauern können

Inzest-Fall: "Wusste, was ich tat"

Josef Fritzl gibt sich als guter Mensch: Eine Wiener Illustrierte hat aus den Gesprächsprotokollen des Täters von Amstetten mit seinem Anwalt zitiert.

Amstetten: Hyänen am Horrorhaus

In Österreich ergötzt sich die Boulevardpresse an dem Inzest-Drama in Amstetten. Das hebt die Auflagenzahlen – und verletzt die Opfer aufs Neue.

Inzest-Fall: "Es gibt immer eine Chance"

Wie können Elisabeth F. und ihre Kinder, jahrelang im Keller gefangen gehalten und mehrfach schwer traumatisiert, in ein normales Leben zurückfinden? Ein Interview