: André Gide

Michail Bulgakow: Krieg ist Aufbruch und Erotik

Für Thomas Mann war Julien Gracq ein "Lüstling der Barbarei". Jetzt ist aus dem Nachlass des französischen Klassikers "Das Abendreich" erschienen – ein grausames Wunder.

© Philippe Lopez/AFP/Getty Images

Kulturpolitik in Frankreich: Vage Liebe

Nur weil er belesen ist und gut reden kann, unterstützen keinesfalls alle Kulturschaffenden Macron. Viele fürchten, er könnte auch die Kulturpolitik liberalisieren.

Jacques Rivière: Alles, was ich nicht will

Jetzt kann man auf Deutsch lesen, wie scharfsinnig und wütend der französische Intellektuelle Jacques Rivière den Charakter des feindlichen Nachbarn porträtierte.

© Vittorio Zunino Celotto/Getty Images

Autorin Sasha Grey: Was ich mache, ist Kunst

Sasha Grey ist ein Pornostar, eine Autorin und eine Frau, die die Machtfrage stellt. Jetzt erscheint ein neuer Roman von ihr.

V E R L A G E : Königreich Gallimard

Aber dies ist doch keine Demokratie", korrigiert mit lachendem Befremden einer der Direktoren des Besuchers Fragen, "dies ist ein Königreich." Der Himmel des Pariser Bücherkönigs Antoine Gallimard ist blau. Ein Verlagsporträt

© HiFilm

Rumänisches Kino: Filme? Nein, Geständnisse!

Rumäniens Autorenkino ist das jüngste und beste Europas. Mit Wucht und Ironie blickt es auf die Gegenwart des Landes. D. Hugendick hat die Regisseure in Bukarest besucht.

Literatur: Im Schatten des Freundes

André Gide und Thomas Mann schätzten ihn, mit Truman Capote bereiste er Europa: Donald Windham. Erstmals erscheint einer seiner Romane auf Deutsch. Ein Besuch in New York

Fotografie: Die Lichtbildhauerin

Die Fotografin Frieda Riess dokumentierte das Berlin der Goldenen Zwanziger Jahre. Eine Berliner Ausstellung erinnert an ihr eindrucksvolles Werk.

Roman: Der wüste Kontinent

Eine Höllenfahrt, die uns frieren lässt: William Faulkners berühmtester Roman "Licht im August" von 1932 ist neu übersetzt.

Belletristik: Die Skala des Leidens

In den Tagebüchern des rumänisch-jüdischen Schriftstellers Mihail Sebastian aus den Jahren 1935 bis 1944 wird das Jahrhundert der Gewalt beklemmend lebendig

Tagebücher: Warum ist der Schnee weiß?

Martin Walsers wunderbare Tagebücher aus den Jahren 1951 bis 1962 lassen den rabaukig-dubiosen Schmähredner der jüngsten Gegenwart vergessen

philosophie: Der Fremde

Einst bewunderten wir seine Klugheit, seine Sprache und sein Engagement. Und heute? Zum hundertsten Geburtstag des Schriftstellers und Philosophen Jean-Paul Sartre

Lyrik: Das sind Gedichte!

Der Dichter Hardekopf wollte keine windelweiche Menschheitsrettung betreiben. Jetzt ist er wieder zu lesen

Guinea: Die Geister des Windes

In Guinea war Tourismus lange Zeit verboten. Jetzt will sich das Land öffnen. Hinter Mangohainen und dickbauchigen Lehmhütten wirken noch immer die magischen Kräfte von einst

Man spürt die Schläge im Gebälk

In seinem Film "Der Felsen" erzählt Dominik Graf eine Liebesgeschichte in der Möglichkeitsform. Der Regisseur im Gespräch über die Kunst der Überhöhung, deutsche Genreversuche und die Radikalität des Kommerziellen

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