© Tobias Schwarz/AFP/Getty Images

Angela Merkel: Verzicht auf den Parteivorsitz

  • Nach großen Verlusten der CDU bei der Landtagswahl in Hessen hat Angela Merkel angekündigt, auf dem CDU-Parteitag Anfang Dezember 2018 nicht erneut als Parteivorsitzende anzutreten.
  • Sie sagte zugleich, sie wolle bis zum Ende der Legislaturperiode Kanzlerin bleiben, stehe anschließend aber nicht mehr für das Amt zur Verfügung.
  • Ex-Fraktionschef Friedrich Merz , Generalsekretärin Annegret Kramp-Karrenbauer und Gesundheitsminister Jens Spahn kündigten an, für das Amt des CDU-Parteivorsitz zu kandidieren.
  • Bei der Landtagswahl in Bayern am 14. Oktober 2018 hatte die Schwesterpartei CSU das schlechtestes Ergebnis seit 1950 erreicht. Bei der Landtagswahl in Hessen zwei Wochen später fiel die CDU auf 27 Prozent. Zum Vergleich: Bei der Wahl 2013 hatte sie 38,3 Prozent der Stimmen bekommen.
  • Ende September wurde Volker Kauder als Fraktionschef der CDU/CSU abgewählt. Angela Merkel verlor damit ihren wichtigsten Vertrauten, sie sprach von einer Niederlage.
  • Die Affäre um Verfassungsschutzchef Maaßen belastete die große Koalition zusätzlich. Der Präsident des Verfassungsschutzes hatte in einem Interview rassistische Übergriffe in Chemnitz in Zweifel gezogen und indirekt die Flüchtlingspolitik der Kanzlerin kritisiert. Er wurde in den einstweiligen Ruhestand versetzt.
  • Seit April 2000 ist Merkel Vorsitzende der CDU und seit November 2005 Bundeskanzlerin.
© Michael Kappeler/dpa

Élysée-Vertrag: Auf gute Nachbarschaft

56 Jahre nach Abschluss des Élysée-Vertrags wollen Emmanuel Macron und Angela Merkel das deutsch-französische Abkommen erneuern. Reichen die Pläne an das Vorbild heran?

© Tobias Hase/dpa

CSU-Parteitag: "Sorry, Horst"

Markus Söder übernimmt den CSU-Vorsitz. Er gibt sich demütig und geläutert vom Streitjahr 2018. Horst Seehofer wird lieblos verabschiedet – Innenminister will er bleiben.

© Hans-Rudolf Schulz/imago

CSU: "Seehofer war nie ein Teamspieler"

Der frühere CSU-Vorsitzende Erwin Huber kritisiert den "Zickzackkurs" seines Nachfolgers Horst Seehofer. Markus Söder attestiert er ein Imageproblem.

© Annette Schreyer für DIE ZEIT

Giuseppe Conte: "Merkel kann man vertrauen"

Die EU habe zur Eskalation im Schuldenstreit beigetragen, sagt Italiens Ministerpräsident Giuseppe Conte. Die deutsche Regierung lobt er dagegen ausdrücklich.

Jahresvorschau: Das Orakel spricht

© Charly Triballeau/AFP/Getty Images

Gelbwesten auf dem Laufsteg, vertauschte Knochen im Museum, Klimawandelleugnungsverbot im Bundestag: Eine satirische Jahresvorschau