: Antibabypille

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Sexualität: Pillenmüde

Früher war es ein sexueller Befreiungsschlag, die Antibabypille zu nehmen. Heute ist es ein Befreiungsschlag, sie abzusetzen. Zwei Frauen aus zwei Generationen erzählen.

Zerstört die Pille die Ehe?

Wenn wir glauben, ein Problem gelöst zu haben, stehen wir vor dem erschreckenden nächsten. Dieser Satz fiel in einer Beratungsstelle; er bezog sich auf die Ovulationshemmer, im Volksmund „Antibabypille“ oder kurz „die Pille“ genannt.

Antibabypille und Krebs: Schutz durch Kombi-Präparate?

Antibabypillen können für eine Vielzahl unerwünschter Nebenwirkungen verantwortlich sein – das ist seit längerem bekannt. Neu aber ist, daß empfängnisverhütende Kombinationspräparate einen ebenso unerwarteten wie positiven! Effekt hervorzurufen scheinen: Sie schützen; offenbar vor Krebs der Gebärmutterschleimhaut.

Krankenbesuche

Der Arzt wird in der Nacht durch einen Anruf geweckt. „Bitte kommen Sie schnell“, fleht eine Mutter, „mein Kind hat eine Antibabypille verschluckt.

Macht die Pille Brustkrebs?: Nur ein falscher Alarm

Die Nachricht ist beunruhigend für jene vier Millionen Frauen in der Bundesrepublik, die täglich die Antibabypille schlucken, und dies oft über viele Jahre ohne Unterbrechung.

Erforscht und erfunden

Sollte die Antibabypille für den Mann doch noch Wirklichkeit werden? Anlaß zu dieser Spekulation hat die Entdeckung eines Hormons – Inhibin genannt – am kalifornischen Salk Institute gegeben.

Schering: Zum viertenmal mehr Dividende

Der Anteil der Antibabypille am Geschäft der Schering AG, die unter den Produzenten der Hormonpräparate nicht nur in der Bundesrepublik eine führende Stellung einnimmt, wird meist überschätzt.

Einmal pro Woche

Rund 30 Prozent der Frauen im Alter zwischen 15 und 44 Jahren nehmen in der Bundesrepublik die Pille. Diese international gebräuchliche Altersgruppierung ist zwar nicht ganz korrekt, weil die meisten 15- bis 17jährigen Mädchen unberührt sind und daher die Pille nicht brauchen.

Nicht gleich Kinder kriegen

Wenn sich eine Frau, die regelmäßig Antibabypillen eingenommen hat, entschließt, damit aufzuhören, um ein Kind zu bekommen, sollte sie nach dem Absetzen des Präparates noch mindestens einen Monat lang eine Befruchtung – etwa mit einem medianischen Verhütungsmittel – verhindern.

Die Pille unter Verdacht

Die Antibabypille, die nun schon seit über einem Jahrzehnt auf dem Markt ist und täglich von unzähligen Frauen überall auf der Welt eingenommen wird, hat bisher als eines der sichersten unter den wirksamen Arzneimitteln gegolten.