: Antje Huber

REISELUST IM STAU UND ANDERSWO

WOLFGANG KOCH: Sind Sie länger nicht mehr mit dem Bus verreist? Dann werden Sie überrascht sein, welchen Komfort Sie an Bord vorfinden: bequeme Einzel-Schalensitze mit Armlehnen werden auf Knopfdruck zum Ruhesessel; das automatische Klima-Center sorgt zu jeder Jahreszeit für genau dosierte Heizung und Lüftung; zur Erfrischung gibt’s Waschraum und WC.

War was?

Auf der Tribüne des Plenums herrscht Hochbetrieb: Die Besucher schieben noch Schicht, stark vertreten ist die mausgrau uniformierte Männerdomäne.

BONNER BÜHNE: Rückschlag für einen Ungeliebten

Stoff genug zum Nachdenken hat die SPD bekommen: Das renommierte Heidelberger Sinus-Institut erläuterte dem Parteivorstand in Klausur eine langfristig angelegte Untersuchung, aus der hervorgeht, wie heterogen die Anhängerschaft der SPD wirklich ist; ihre politischen Zielvorstellungen, Lebensumstände und haltungen widersprechen einander diameteral.

Karriere mit begrenzter Chance

Was immer ihm vorausging, am Rücktritt von Antje Huber ist auch die Nachgeschichte interessant. Eine neue Ministerin wurde gesucht, wohlgemerkt: eine – ganz nach dem alten Schema, das eine einzige Frau im Kabinett vorsieht, aber keinen Plural.

Wolfgang Ebert: Entwarnung

"Armer, Guter. Was haben Sie bloß mit Dir gemacht. Hätte ich Dich doch nie in die höchste Partei-Hierarchie aufsteigen lassen! Das haben wir nun davon.

Der herbe Charme der Ladykiller

Nur, wenn sie gestorben wäre, hätte sie eine bessere Presse gehabt, sagte ein Antje Huber durchaus wohlgesonnener Mann, nachdem die Nachrufe auf ihren Rücktritt ins Unendliche gewachsen waren beziehungsweise gen Himmel stanken.

Regierungsumbildung: Führt der Kanzler noch?

Zuerst hatte die Regierung nur eine schlechte Presse, jetzt bekommt sie auch schlechte Noten bei Meinungsumfragen; nur Helmut Schmidt bleibt davon noch einigermaßen verschont.

Jugendpresse: Entsetzte Senatorin

Muß der Berliner Landesjugendring seine Zeitschrift Blickpunkt einstellen, weil die öffentlichen Subventionen dafür gestrichen werden? Bisher bekommt das "Jugend-Journal", das monatlich in einer Auflage von 10 000 Heften erscheint, jedes Jahr 300 000 Mark aus den Töpfen der Bonner Bundesministerin für Jugend, Familie und Gesundheit, Antje Huber (SPD).

Graue Eminenz

Zwei Tage lang sah Hans Matthöfer aus wie der sichere Sieger. Der Finanzminister schien sein Beschäftigungspaket durchboxen zu können und die "Initiative 83" an sich zu reißen.

Dienstrecht: Den Brotkorb höher hängen

Als der frühere Staatssekretär im Bonner Gesundheitsministerium Hans-Georg Wolters einen Streit mit seiner Ministerin Antje Huber vom Zaune brach, daraufhin in den Ruhestand geschickt wurde und schon wenig später in gehobener Position bei dem Pharma- und Chemiekonzern Hoechst zu einem gutdotierten Job kam, erhob sich in der Öffentlichkeit ein Sturm der Entrüstung.

Bonner Kulisse

Die Kostenrechnung, die der Hamburger Wirtschaftsberater Manfred Emcke bislang verursacht hat, ist ein Musterbeispiel für die mehr als miserable Kalkulation des Bonner Verteidigungsministeriums.

Preise zum Abgewöhnen

Seit dem 1. Oktober bekommt es der Raucher schriftlich. Alle Zigarettenpackungen enthalten seit diesem Tag den Aufdruck "Der Bundesgesundheitsminister: Rauchen gefährdet Ihre Gesundheit".

Lebensmittelrecht: In die Soja-Bohne verbissen

Fleisch- und Wurstwaren, von deutschen Landen frisch auf den Tisch, haben dank allerlei von der Chemie gebrauter Zutaten geschmacklich schon längst nicht mehr den Ruf, den sie einst weltweit hatten.

Nicht jeder darf ins Netz

Soziale Leistungen: Einkommensgrenzen schaffen neue soziale Ungerechtigkeiten / Von Wolfgang Hoffmann

Rote Rosen für die Ministerin

Das sind keine sommerlichen Divertimenti mehr, sondern schon Proben auf die Herbstdissonanzen. Hans-Dietrich Genscher versucht den großen Paukenschlag mit seinem fast ultimativen Rat an die Sozialdemokraten, die Ergänzungsabgabe endlich im Sommerloch verschwinden zu lassen.

Studie über Aussteiger

Die Studie trägt den Titel "Zur alternativen Kultur in der Bundesrepublik" und ist von Familienministerin Antje Huber dem Bundeskanzler zugeleitet worden.

Das Messer im Dessous

Wwieder einmal fragen wir uns: Wie sollen wir das abgelaufene Jahr finden? Auf keinen Fall geb es zu viel zu lachen. Dafür sorgte schon Franz Josef Strauß, der Kandidat.

Wer war der Herr im Haus?

Traurig" ist der 46 jährige Staatssekretär Hans-Georg Wolters, nach acht Jahren aus dem Gesundheitsministerium ausscheiden zu müssen.

Die Meßlatte des Kanzlers für das Kabinett

Wenn die einen die "Eckpfeiler" des Kabinetts bilden, wie Helmut Schmidt jüngst gesagt hat, sind die anderen die Austauschbaren, deren Fehlen das Gebäude nicht ins Wanken bringt.

Köder für die Grünen

Weil die Materie so kompliziert und wenig anschaulich ist, greift Günter Hartkopf gerne zum Vergleich. Doch auch da tut er sich nicht leicht.