: Arbeitserlaubnis

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Migration: Arbeit im Schatten

Sie leben in der Illegalität und arbeiten mit falschen Papieren: Drei Flüchtlinge über die dunkle Seite der deutschen Willkommenskultur

Schwarzarbeit: Hätte, hätte, hätte

Die Regierung wollte verhindern, dass abgelehnte Asylbewerber zu Schwarzarbeitern werden. Sie hatte dafür einen Plan, doch jetzt misstraut sie ihm.

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Schweden: Nicht immer nur Köttbullar

In kurzer Zeit hat Schweden viele Ausländer aufgenommen. Firmen bieten ihnen Jobs, auch um Vielfalt in ihre Unternehmen zu bringen. Das klappt nicht immer reibungslos.

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Türkei: In den Kellern von Istanbul

Hunderttausende syrische Flüchtlinge arbeiten in der Türkei illegal, oft in der Textilindustrie. Die Bezahlung ist so schlecht, dass die Kinder mitarbeiten müssen.

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Arbeitserlaubnis in Österreich: Karte für Harte

Wer nach dem Rot-Weiß-Rot-Konzept ins Land kommen will, um zu arbeiten, braucht Zeit und starke Nerven. Statt sie zu ködern, vergrault das System Spitzenkräfte.

Arbeitserlaubnis begrenzt: Chinas Köche müssen gehen

Vor 21 Jahren kam Cheung-Kun Chow in die Bundesrepublik. In Hannover eröffnete er ein chinesisches Restaurant. Seine Kinder wuchsen in deutschen Schulen auf, vor fünf Jahren wurde Chow deutscher Staatsbürger.

Wirtschaftskriminalität: Florierender Menschenhandel

Die Geschichte könnte von einem findigen Krimi-Autor als Stoff für eine Gaunerkomödie ausgedacht worden sein. Da führt die Stuttgarter Schwerpunktstaatsanwaltschaft für Wirtschaftskriminalität langwierige Ermittlungen gegen einen der aktivsten bisher in der Bundesrepublik entdeckten internationalen Ring von illegalen Arbeitnehmerverleihern und kommt einem florierenden Menschenhandel mit Ausländern ohne Arbeitserlaubnis auf die Spur.

Asylanten: Zwischen allen Stühlen

Zuerst gab es kaum Probleme: Als Halil Ibrahim Engin voriges Jahr im Mai aus der Türkei in die Bundesrepublik gereist, war, bat er gleich am ersten Tage das Ausländeramt in Rottenburg um eine Arbeitserlaubnis und die Anerkennung als Asylant.

"Wir immer Türken bleiben"

Im April 1964 verließ Ender Özdemir sein Heimatdorf – erleichtert, eine Arbeitserlaubnis für die Bundesrepublik Deutschland nebst einem Jahresvertrag in der Tasche zu haben, heimwehtraurig schon vor dem Start in die Fremde, weil er Frau und Kinder in Anatolien zurücklassen mußte.