: Arbeitszimmer

"Ein Ort der Quälerei und des höchsten Glücks" ist das Arbeitszimmer für so manchen Schriftsteller - unabhängig davon, ob er am Computer sitzt oder am Bleistift als Schreibgerät festhält, ob er in einer Papierhöhle oder einem High-Tech-Studio werkt, ob der Blick aus dem Fenster über Bauerngärten schweift oder an Hochhaus-Fassaden prallt. Die Fotografin Herlinde Koelbl hat 42 deutschsprachige Autoren zu Hause besucht, mit der Kamera ihre Arbeitsstätten, ihre Schreibgeräte, ihre Manuskripte erkundet und sie über das Schreiben befragt. Aus ihrem Bild-und-Text-Band Im Schreiben zu Haus - Wie Schriftsteller zu Werke gehen, der demnächst im Münchner Knesebeck Verlag erscheint, veröffentlicht die ZEIT in drei Folgen eine Auswahl.