: Aretha Franklin

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Black Lives Matter: Klasse und Rasse

Endete nach Obama der postrassistische Traum? Zwei Bücher untersuchen den wachsenden Fremdenhass in den USA und die Konflikte, mit denen Schwarze heute zu kämpfen haben.

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Serie: Beziehungen

Männer! : Die Tränen des Barack Obama

Auf gewisse Weise hat der US-Präsident das Weinen für Männer neu erfunden: als ein Weinen, das die Standhaftigkeit eines Mannes zeigt – bei dem, was ihm wichtig ist.

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Adele : Der Lohn der Freiheit

Adeles ungewöhnliche Karriere begann auf einem Barhocker in Hamburg. Ihren Erfolg verdankt die Sängerin neben ihrer Stimme vor allem ihrem Dickkopf und Selbstbewusstsein.

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Soul-Musiker: Bobby Womack ist tot

Er war einer der einflussreichsten Soul-Musiker, schrieb "It's All Over Now" oder "Across 110th Street". Die großen Hits feierten allerdings andere mit seinen Songs.

Schallplatten

Eine Reverenz vor der keineswegs minderwertigen Kunst des Swing, der die auf Abschottung bedachte E-Musik zu beschleunigter Symbiose drängte – durch Darius Milhaud ("La création du Monde") und Igor Strawinsky ("Ebony Concerto") als den stilgewandten Europäern, durch die Amerikaner George Gershwin ("Rhapsody in Bitte" – Originalversion) und Leonard Bernstein ("Prelude, Fugue & Riffs"), die fern von der abendländischen Tradition intuitiv mit "schwarzer" Musik verwuchsen.

Die neue Schallplatte

„Werner Schneyder live“. Was läßt man weg, fragt der Autor, „von fast 120 Minuten, wenn es 80 werden sollen“? Da man nicht weiß, worauf man nun verzichten muß, merkt man es nicht – so in sich geschlossen ist dieses Programm, so geschickt ist es komponiert worden, aber auch so substantiell erweist es sich in beinahe jeder dieser sechzehn musikalischen Nummern mitsamt ihren gesprochenen pointenreichen Intermezzi.

DIE NEUE SCHALLPLATTE

Eine Show mit geschlossenen Augen zu hören, ist noch absurder, als sich das mit einer Oper auf Platten anzutun. Trotzdem vergißt man den Mangel hier oft, weil die „live in Paris“ aufgenommenen Protagonisten Turner ihre Show auch verbal veranstalten: Tina mit ihrer lodernden, beißend-aggressiven Blues-Stimme, Ike mit seinem wohlklingenden, sanften Baß, dazu eine Truppe eingefuchster Begleiter.

Die neue Schallplatte

Elkie Brooks: „Two Days Away“. Nach all den Jahren, in denen sie für verschiedene Jazz- und Rockgruppen sang und auf der Bühne bisweilen wie eine zweite Tina Turner posierte, fasziniert Elkie Brooks’ Stimme heute durch eine spirituelle Ausdruckskraft und ein Blues-Feeling, die an die großen Jahre von Aretha Franklin und Janis Joplin erinnern.

"Soul Train" auf YouTube: Was taugt der Groove?

"Soul Train" war Amerikas populärste Musiksendung im Fernsehen. Hier traten Aretha Franklin, Michael Jackson oder David Bowie auf. Nun fährt der Zug auf YouTube.

Blog Tonträger

Funk & Soul: Shäääft! Kapiert?

Im schwarzen Actionfilm der Siebziger spielte die Musik eine wichtige Rolle. Eine Kompilation erinnert an die Helden des Soundtracks wie Isaac Hayes oder Quincy Jones.

Blog Tonträger

Soul von Lee Fields: Komm, Honigtäubchen!

Darf nur die Jugend von Sex singen? Schon James Brown und Marvin Gaye stimmten dagegen. Nun bekräftigt Lee Fields, wie viel Soul ein 50-Jähriger haben kann.

Soul: Dramen in jeder Silbe

Ihre Stimme lässt Armut, Kirche und Alkoholismus aufblitzen: Die Soul-Legende Candi Staton und ihr neues Album "Who's Hurting Now".