: Arnold Zweig

Egon Günther: Mein Herz ist drüben

Egon Günthers Filme bewiesen, welche Freiheit in der DDR zeitweise möglich war. Im August ist der Regisseur verstorben. Eine Begegnung mit Weggefährten, im Kino, wo sonst

© Oliver Rath

Westbam: Disco Deutschland

DJ Westbam ist der Intellektuelle unter den Techno-Künstlern. Ein Underground-Phänomen hat er zur Massenkultur gemacht. Und jetzt auch noch neues Buch veröffentlicht.

Erster Weltkrieg: Keiner kommt durch

Die Schlacht von Verdun wurde zum Sinnbild des Stellungskriegs. Eine Reise zu den Schauplätzen des Jahres 1916.

Elmar Faber: Ich, ein Barbar?

Elmar Faber stritt über Autorenrechte und mit windigen Investoren um die Zukunft seines Verlags. Auszüge aus seiner Autobiografie, die zur Leipziger Buchmesse erscheint.

Erster Weltkrieg: Wut und Verwesung

Eine Welt des Schreckens, die sich der Erfahrung entzieht: Zehn klassische Romane aus der großen europäischen Bibliothek des Ersten Weltkriegs.

© Verlag Nagel & Kimche

Erster Weltkrieg: Angst und Scheiße

Ein Buch, das unbedingt in die erste Reihe der Werke über den Ersten Weltkrieg gehört: Gabriel Chevalliers "Heldenangst" ist eine grandiose Entdeckung. Von B. Erenz

Die Toten bleiben jung

Rachel Seiffert zeigt, was auf den Familienfotos der Kriegsgeneration fehlt

Heuchelei in Stein

Stefan Heyms Architektur-Roman aus den sechziger Jahren ist literarisch schwach, aber thematisch stark

Eiserner Vorhang, kalte Zeit

Deutschland Ost contra Deutschland West - und die Künstler zerissen. Fritz J. Raddatz schreibt von Autoren und Fanatikern, Regisseuren und Politruks, von Dramen und Komödien

Das denunzierte Wort

Verbot, Verrat, Verfolgung: Wie Macht und Ideologie das Schreiben vergifteten

Zeitzeuge

Fritz J. Raddatz: "Arnold Zweig", ZEIT Nr. 5

Der Kritiker Marcel Reich-Ranicki soll für den polnischen Geheimdienst gearbeitet haben. Ist der Vorwurf berechtigt? Ein Gespräch über den Kommunismus der frühen Jahre, die DDR und immer wieder die Literatur: Ja, ich habe daran geglaubt

Reich-Ranicki: Das hat, wie vieles in meinem Leben, mit der Literatur zu tun. In meiner Schulzeit in Berlin habe ich vor allem linke Literatur gelesen, natürlich Thomas Mann, aber auch Heinrich Mann, Arnold Zweig, Lion Feuchtwanger, Bertolt Brecht, Egon Erwin Kisch und sehr viel Tucholsky.

Buchverlage im Osten: Ein Kampf um den Leser mit viel Energie und Flexibilität: Von roten Fahnen zu roten Zahlen?

Die rote Fahne der SED-Betriebsgruppe ist eingerollt und steht in der dunkelsten Ecke des Archives. Davor türmen sich Presseordner in langen Stahlregalen, in Panzerschränken lagern Briefe, die der Aufbau-Verlag in fast fünfzig Jahren mit seinen Autoren wechselte – so mit Arnold Zweig, Heinrich Mann, Nelly Sachs, Oskar Maria Graf und Peter Huchel.