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© Scott Olson/Getty Images

Artenschutz: Die Letzten ihrer Art

  • Die Welt erlebt derzeit das größte Artensterben seit dem Verschwinden der Dinosaurier, sagen Artenschützerinnen und Artenschützer.
  • Ihre Tiere, ihre Pflanzen, ihre Natur verschwinden. Gründe sind der Klimawandel und Umweltverschmutzung, der hohe Verbrauch an Ressourcen, intensive Landwirtschaft und die Jagd auf Wildtiere und Pflanzen als Delikatessen, Potenz- oder Heilmittel.
  • Bis zu einer Million Tier- und Pflanzenarten sind derzeit vom Aussterben bedroht. Einen Bericht dazu stellte der Weltartenschutzrat IPBES der Vereinten Nationen Anfang Mai 2019 vor.
  • Weltweit haben sich die Bestände von Wirbeltieren innerhalb von etwa 40 Jahren im Durchschnitt mehr als halbiert, pro Jahr gab es zwei Prozent weniger Tiere.
  • In Deutschland ist von den rund 72.000 bekannten Tier-, Pflanzen- und Pilzarten rund ein Drittel in seinem Bestand bedroht.
  • Welche Arten am stärksten bedroht sind und wie sie sich schützen lassen, lesen Sie in diesem Schwerpunkt.

Tierschlaf: Schlaf gut!

© Xu Kangping/Imaginechina/ddp

Kleine Nager legen sich hin, große Fluchttiere stehen lieber. Manche Vögel tun es auch im Flug. Am Tag des Schlafes schauen wir uns noch einmal an, wie Tiere schlafen.

© Chris Jek/AFP/Getty Images

Artenschutz: Botswana erlaubt Elefantenjagd

Das südafrikanische Land hat ein Verbot aufgehoben, das die Elefantenpopulation schonen sollte. Tierschützer sehen darin eine politische Entscheidung.

© Stefan Sauer/dpa

Kegelrobbe: Dramatisch erholt

Endlich gute Nachrichten: In den Achtzigern lebten noch etwa 4.000 Kegelrobben in der Ostsee – heute sind es wieder 30.000! Was haben Artenschützer hier richtig gemacht?

© TOSHIFUMI KITAMURA/AFP/Getty Images

Aquarium: Freiheit für die Fische

Früher diente das Aquarium der Forschung. Heute ist es zum kitschigen Hobby verkommen. Und sein ökologischer Preis ist hoch. Schaffen wir es endlich ab!

© Cameron Spencer/Getty Images
Wildtiere im Schlussverkauf

Wildtiere im Schlussverkauf

Löwenknochen sollen potenter machen, Elefanten liefern Elfenbein. Acht Tiere (und drei Pflanzen), die das Cites-Abkommen schützen soll.

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Handel mit wilden Arten

Wie viel lässt sich jährlich verdienen?

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Korrekt. Umweltschutzorganisationen schätzen, dass Händler mit dem Verkauf von Wildtieren und -pflanzen jährlich weltweit etwa 323 Milliarden Dollar umsetzen.

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17. Artenschutzkonferenz

Entscheidung über Leben und Tod

Solange wild lebende Wesen nicht durch das Cites-Abkommen geschützt sind, dürfen sie international gehandelt werden. Ab dem 24. September wird daher über neue Verbote verhandelt, 175 Anträge insgesamt. Im Fokus: Elefanten, Nashörner und Löwen.

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Luxusprodukte

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100 Elefanten pro Tag haben Wilderer in Afrika in den letzten Jahren getötet. Obwohl die Jagd verboten ist. Sie wollen Elfenbein, ein Stoßzahn bringt bis zu 10.000 US-Dollar. Auf der Welt-Artenschutzkonferenz wurde nun beschlossen, Elfenbeinmärkte zu schließen, die zu illegalem Handel oder Wilderei beitragen, zu schließen. Außerdem soll es Richtlinien gegen unerlaubten Handel geben.

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Affenbrotbäume, auch Baobab genannt, können mehrere 1.000 Jahre alt werden. Ihr Holz kann den Baum vor Feuer schützen und Wasser speichern. Baobabs sind daher für Menschen und Tiere in Trockengebieten sehr wichtig. Geht es nach Madagaskar, ist künftig nur noch ein kontrollierter Handel mit ihnen erlaubt.

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© Dan Majka/ The Nature Conservancy

Artenschutz: Zum Überleben bitte hier entlang!

Tausende bunte Linien zeigen, wohin Tiere flüchten könnten, um vorerst den Folgen des Klimawandels zu entkommen. Das Problem: Ein Großteil der Fluchtwege ist verbaut.

© Anton Hallmann für DIE ZEIT

Artenschutz: Der Feldversuch

Geht Artenschutz nur mit biologischer Landwirtschaft oder auch mit konventioneller? In Deutschland startet nun ein großer Test, aus England gibt es erste Ergebnisse.

Artenschutz: Deutschland hat kein Wolfsproblem

Die Rückkehr des Wolfs ist eine Erfolgsgeschichte des Artenschutzes. Doch statt Freude herrscht Besorgnis: Wird er bald Kinder fressen? Was für eine aufgeregte Debatte!

© Lea Dohle

Wölfe: Was tun, wenn der Wolf kommt

Flüchten, fluchen oder kämpfen? Der Wolfsforscher Kurt Kotrschal gibt Verhaltenstipps im ZEIT-WISSEN-Podcast. Außerdem: Mit dem Bundespräsidenten auf den Galapagos-Inseln

© Kieran Kesner für DIE ZEIT

Naturschutz: "Menschen, kümmert euch darum!"

Soll die halbe Erde Schutzgebiet werden oder hilft eine Kohlenstoffsteuer? Der Ökologe Edward Wilson und die Biologin Antje Boetius streiten über die Rettung der Natur.