: Arthur Miller

Untragisches Amerika

Das Gefühl des Tragischen, das dem abendländischen Menschen diesseits des Atlantik Pathos und Gepräge verleiht, ist eine Eigenschaft, die dem Amerikaner nicht nur mangelt, sondern die zu verstehen und mitzuerleben ihm kaum gelingen kann.

Zeitmosaik

Der tschechische Schriftsteller Pavel Kohout in einem „Offenen Brief“ an Heinrich Böll und Arthur Miller, in dem er um Hilfe für die von Zensur, Haussuchung, Verhören und anderen Repressalien bedrohten Autoren der CSSR bittet.

Rolf Hochhuth:: Die Opfer von McCarthys Hexenjagd

In dieser Woche soll in Stuttgart Rolf Hochhuths neues Schauspiel „Guerillas, Tragödie in fünf Akten“ uraufgeführt werden. Der Schauplatz ist Amerika, und durch die schweren innerpolitischen Auseinandersetzungen um die Politik Richard Nixons gewinnt es eine Tagesaktualität, die nicht beabsichtigt war.

Nichts Harsches über den PEN-Club

Gerade diesmal ist das leichter als sonst: Entgegen allen anderslautenden Berichten und Gerüchten fanden sämtliche für den Internationalen Kongreß des PEN in Menton angekündigten Trojanischen Kriege nicht statt – und das durchaus nicht auf Grund von Leisetretereien oder Vertuschungen, sondern erfreulicherweise in guter Gesinnung, nach guter, mitunter heftiger Diskussion.

Der Kongreß zankt

Der PEN in New York: Von Glanz und Elend einer literarischen Mammut- Veranstaltung berichtet Fritz J. Raddatz

Donnerstag, 25. Mai:: Zwitter zwischen Theater und Film

Der Dramatiker Arthur Miller hat mit diesem Stück wenige Jahre nach Kriegsende seinen ersten großen Erfolg errungen. Das in der analytischen Technik Ibsens geschriebene Familiendrama hat seitdem die Prüfung als Kunstwerk aber nicht bestanden.

Sex und Ellenbogen

Die New Yorker Premiere des Films „The Misfits“ war mit einem kräftigen Schuß Erregung gewürzt. Zu den Teilnehmern dieses Ereignisses gehörte das geschiedene Paar: Arthur Miller, Verfasser des Drehbuchs, und Marilyn Monroe, die Hauptdarstellerin.

Die Arbeit des Auslassens

Man macht sich an Harold Raten „Proust-Drehbuch“ („The Proust Screenplay“, veröffentlicht 1977 im Verlag Grove Press, New York; 2,95 Dollar) mit dem Vorsatz, nicht darüber zu klagen, daß Prousts Sprache darin verschwunden ist.

Zeitmosaik

Eine Fortsetzung seines Welterfolges „La Dolce Vita“ will der italienische Filmregisseur Federico Fellini drehen. Titel und Inhalt sind noch geheim.

Hans Sahl: Gescheit und gütig

Ein Mann mit 80: klein, ein wenig rundlich geworden, lebhaft und voller Geschichten, seine Klugheit nicht gefühllos, sein Blick zurück bleibt nicht bitter oder nostalgisch an Vergangenem kleben, sich erinnern macht nur Sinn, wenn es hilft, die Gegenwart zu reflektieren, und überhaupt: Wo Bitterkeit und großer Ernst zu erwarten wären, da überraschen Witz und leichtfüßige Selbstironie.

New York: Chelsea ade

Ein halbes Jahrhundert lang hat Stanley Bard das legendäre New Yorker Künstlerhotel geleitet. Nun ist er gefeuert - und kommt trotzdem jeden Morgen in sein Büro

Chelsea Hotel: Das Ende einer Zuflucht

Arthur Miller lebte hier, Jack Kerouac auch. Künstler und Lebenskünstler fanden im New Yorker Hotel Chelsea eine Bleibe. Jetzt wurde es geschlossen.

New York: Glanz und Verfall im East Village

Das East Village in New York war Arbeiterviertel und Hippieviertel, heute ist es das Viertel teurer Mieten. Nun soll es Weltkulturerbe werden. Ein Rundgang in Bildern

Fotografie: New York, Stadt der Geister

Die Münchner Ausstellung "View York" zeigt die vielen Gesichter der Metropole. Stadt der Frauen, der Einwanderer, Schönheit am Hudson: Bilder abseits von Ground Zero

Theater: Alles aus Liebe

Wer seinen Job liebt und hofft, im Traumberuf weiterzukommen, ackert sich durch das fünfte unbezahlte Praktikum. Rene Pollesch hat daraus ein Theaterstück gemacht