: Aufbau-Verlag

© Milena Schlösser

Identität: Wie wir zu Ostdeutschen wurden

Wir sind tatsächlich anders als die Westdeutschen, sagen die Schriftstellerin Jana Hensel und der Kultursoziologe Wolfgang Engler. Aber wie kam es dazu? Ein Buchauszug

© Jaap Arriens/Getty Images

Rumänische Literatur: Engel und Emigranten

Rumäniens aktuelle Literatur ist geprägt von Lakonie und genauen Milieuschilderungen. Jetzt präsentiert sie sich auf der Leipziger Buchmesse.

Simon Strauß: Flirt mit rechts?

Dem Journalisten und Buchautor Simon Strauß wird vorgeworfen, sein Roman "Sieben Nächte" spiele Neonazis in die Hände. Berechtigte Kritik oder Rufmord? Ein Pro und Contra

© Juan Medina/Reuters

Franco-Diktatur: Geschlossene Gräber, offene Wunden

Timoteo Mendieta wurde 1939 vom Franco-Regime erschossen und verscharrt. Jahrzehntelang hat seine Tochter, heute 90, seinen Leichnam gesucht. Endlich ist sie am Ziel.

Aufbau-Verlag: Der Verlag als Tatort

Der Aufbau-Verlag war einst der wichtigste Verlag der DDR. Heute gehört er Investor Matthias Koch. Wie steht es um die Zukunft des Traditionshauses?

Elmar Faber: Ich, ein Barbar?

Elmar Faber stritt über Autorenrechte und mit windigen Investoren um die Zukunft seines Verlags. Auszüge aus seiner Autobiografie, die zur Leipziger Buchmesse erscheint.

Elmar Faber: Im Bücherturm

Ostdeutschlands größter Verleger war Elmar Faber. Zu Besuch bei dem Mann, der Christa Wolf ebenso wie Erich Honecker im Programm hatte.

E S S A Y : Sie sprechen doch Deutsch

Trotzdem verstehen Ost und West einander nicht. Nach zehn Jahren Wandel haben die Ostdeutschen Anlass zum Stolz. Doch ohne materielle und institutionelle Basis findet ihr Wille zur Selbstbehauptung keine adäquate Form. So brüskieren sie den Westen, weil sie sich ihrer eigenen Würde nicht sicher sind.

R O M A N : Allein unterwegs

Eine Frau allein in einem Apartment, riesig ist es, pompös eingerichtet, 48. Stockwerk. Blick in die Ferne, Blick über die Menschen, dem Himmel nah. Die Frau telefoniert, nachts um halb drei. - Hans Löffler zeichnet Facetten der Angst - aus der Perspektive einer Frau

© Kai-Uwe Heinrich

NS-Widerstand: Das Ehepaar Hampel allein in Berlin

Sie kämpften gegen Hitler, bewaffnet mit Postkarten. Über das Ehepaar Hampel schrieb Hans Fallada einen Roman, der nun die Welt erobert. Was ist Wahrheit, was Dichtung?

Victor Klemperer: Im Schatten

Victor Klemperers Tagebücher sind weltberühmt. Doch keiner kennt den Mann, der sie einst dem Vergessen entriss

Christentum: Wir waren Kirche von unten

Wie ostdeutsche Bürger, Punks und Theologen 1987 Kirchentag feierten. Und was aus ihren Träumen vom staatsfernen Christentum wurde. Von Christoph Dieckmann

© Aufbau Verlag

Roman von Hans Fallada: Fallada im Volksstaat

Hans Falladas Roman "Jeder stirbt für sich allein" zeigt die Deutschen nicht von Hitler geblendet, sondern von ihrer Habgier. Darum fasziniert er heute besonders.

Roman: Pechblende

"Greif zur Feder, Kumpel!", hieß es einst in der DDR. Werner Bräunig tat es, aber sein Roman "Rummelplatz" durfte nicht erscheinen. Jetzt liegt er vor

© Sean Gallup/Getty Images

Mauerfall: Lügen in Zeiten des Kalten Krieges

Jutta Voigts amüsante Gesellschaftschronik "Westbesuch" erzählt uns unsere eigenen Teilungsgeschichten auf neue Weise. Von Evelyn Finger