: Ausstellung

© Museo Nacional Thyssen-Bornemisza, Madrid

"The Renaissance Nude": Macht und Ohnmacht der Nackten

Der lüsterne Blick in der Renaissance war nicht selten der eines Mannes auf einen Mann. Das zeigt eine großartige Ausstellung in der Royal Academy of Arts in London.

© Abb.: VNS Matrix, "DNA Sluts battle Circuit Boy" from "All New Gen" CDROM, digital image, 1993. Courtesy the artists

"Producing Futures": Mit der Kraft der Supervenus

Findet der Feminismus erst im Internet zu sich selbst? Eine Ausstellung in Zürich widmet sich spannenden Manövern an der Grenze des ästhetisch Konformen, ja Erträglichen.

Jackson Pollock: "Es gab keinen Zufall für ihn"

Jason McCoy ist Galerist – und Neffe von Jackson Pollock. Ein Gespräch über den Künstler, dessen Ängste und Markenwerdung anlässlich einer Pollock-Ausstellung in München

© André Held

Koloniale Raubkunst: Macrons Ethik des Sammelns

Mit seinem radikalen Vorhaben zur Rückerstattung afrikanischer Kunst wirbelt der französische Präsident die Welt der Museen durcheinander. Wie weit will er gehen?

Ausstellungen: Statuen, die Polonaise tanzen

Ein OBI-Picasso, Bretter und Herrensocken, Megacitys und grauenvolle Leerstellen: Diese fünf Ausstellungen in Hamburg sind absolut sehenswert.

© Cady Noland/Axel Schneider

Cady Noland: Wer ist hier der Psychopath?

Glitzernd, böse: Das Frankfurter Museum für Moderne Kunst feiert die Amerika-Kritik der Künstlerin Cady Noland. Leider verklebt und verkitscht es dabei ihre Ambivalenzen.

© Metahaven/Courtesy 4AD/RVNG Intl.

Metahaven: YouTube auf der Seidenstraße

Das Designerkollektiv Metahaven begeistert die Kunstwelt. Jetzt sind ihre Videos und Tassen zu realen Kriegen und dem Internetwahnsinn in zwei Ausstellungen zu sehen.

© KHM-Museumsverband

Pieter Bruegel: Glotzt nicht so romantisch!

Der Renaissancemaler Pieter Bruegel liebte es derb und erdig. Trotzdem sind seine Bilder so rätselhaft, dass alle Welt sie sehen will. Eine kolossale Werkschau in Wien

© Michael Fuchs Galerie

Berlin Art Week: Drei Tage in Berlin

Während der Berlin Art Week zeigen unzählige Galerien und Museen ihre Highlights zeitgenössischer Kunst. Wie soll man sich da zurechtfinden? Wir hätten einen Plan.

© ROJA Art Collection, Buenos Aires

Nationalgalerie Berlin: Globalisierung des Bewusstseins

Die Kunst kam nie nur aus dem Westen. Deshalb war das, was hiesige Kunstmuseen zeigten, auch eine Verengung des Blicks. Die Berliner Nationalgalerie ändert das nun.

© Condé Nast

Irving Penn: Fotografien wie Erscheinungen

Selbst in seinen Stillleben suchte Irving Penn die Spur des Menschen: Die Werke des großen Fotografen stehen in der Tradition Goyas und sind jetzt in Berlin zu sehen.

"Zuhause in Altona": Heimat. Nicht Heim

Eine Künstlerin bat Kinder aus Altona, ihr Zuhause zu zeichnen. Die Bilder sind knallbunt – und bringen Erwachsene zum Nachdenken.

© London, The National Gallery

Thomas Gainsborough: Wolken, Wald und Silberhauch

Eine kleine Sensation: Erstmals sind die Bilder des Briten Thomas Gainsborough in Deutschland zu sehen. Die Hamburger Kunsthalle zeigt seine famose Landschaftsmalerei.

Fondazione Prada: Farbenfroher Faschismus

Eine Ausstellung in Mailand zeigt die Kunst aus Mussolinis Zeiten. Überraschen mag, dass auch sozialistisch-expressionistische und abstrakte Werke darunter sind.

Kunst in Frankfurt: Nach Barock kommt Punk

Jean-Michel Basquiat zog alle Register der Appropriation Art, bevor es das Wort überhaupt gab. In Frankfurt kann man sein Werk neben dem von Peter Paul Rubens bewundern.

"Göttliche Geschöpfe": Madonna in der Maske

Menschen mit Handicap stellen klassische Werke der Kirchenkunst nach. Die Ausstellung "Göttliche Geschöpfe" zeigt, warum sich Heilige und Behinderte so ähnlich sind.

Robert Longo: Angriff in Schwarz-Weiß

Er kombiniert Goya mit Eisenstein, Apple oder "Mad Men" zitieren ihn. Jetzt zeigen die Hamburger Deichtorhallen eine große Schau des New Yorker Zeichners Robert Longo.