: Autobiografie

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Woody Allen: Ein Buch mit vielen Siegeln

Niemand möchte die Memoiren von Woody Allen verlegen: Nach Missbrauchsvorwürfen gilt es als "toxisch", mit ihm zu arbeiten. Dabei geht es auch um finanzielle Risiken.

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Else Buschheuer: "Der Ruhm fühlte sich scheiße an"

Die Moderatorin Else Buschheuer galt als Ulknudel der TV-Unterhaltung – und ärgerte sich darüber. Ein Gespräch über die lange Suche nach der richtigen Rolle im Leben.

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"My Generation": Immer diese blöde Gitarre!

Roger Daltrey, der Sänger von The Who, hat seine Memoiren geschrieben. Was alle Voraussetzungen für ein schlechtes Buch mitbringt, ist tatsächlich: behaglich schön.

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Uschi Brüning: Ella Fitzgerald aus Leipzig

Uschi Brüning, die große Jazz-Sängerin der DDR, hat ihr Leben aufgeschrieben – ganz ohne Allüren. Anhand ihrer Biografie lässt sich Ost-Geschichte erzählen.

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Emil Ferris: Erkenne Dein Monster

Die Comic-Szene wird seit Jahrzehnten von Männern beherrscht und behütet. Jetzt aber gibt es endlich Emil Ferris, die den Kanon um das Opus Magnum einer Frau erweitert.

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Verona Pooth: Lebenslänglich Tötensen

"When BohPo meets GroKo": Was man bei der Lektüre von Verona Pooths Autobiografie "Nimm Dir alles, gib viel!" über unsere Bundesregierung lernt

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Gucci Mane: Immer auf Hustensaft

King Codein: In seiner Autobiografie erklärt der US-Rapper Gucci Mane, warum das Geschäft mit Musik so läuft wie das Geschäft mit Drogen.

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"Becoming" von Michelle Obama: Ihre Abrechnung

Die Obamas? Kennt man. Neu und unerhört an der Autobiografie der früheren First Lady ist aber die schonungslose Selbstkritik, mit der sie ihr bisheriges Leben überprüft.

Otto Waalkes: Theorie des Blödelns

Zu Recht ein Bestseller: Der Komiker Otto hat seine Autobiografie geschrieben. Sie ist auch eine Kulturgeschichte des bundesrepublikanischen Humors.

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Bruce Dickinson: Keine Zeit für Rockexzesse

Als Sänger von Iron Maiden ist Bruce Dickinson legendär. Daneben ficht er auf Spitzenniveau, fliegt Jumbojets – und hat jetzt seine Autobiografie veröffentlicht.

Rétif de la Bretonne: Sex ist gut fürs Denken

Radikal authentisch – das gibt es nicht erst seit Knausgård. Das zeigt die erotische Autobiografie des Schriftstellers Rétif de la Bretonne aus dem 18. Jahrhundert.

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Gregor Gysi: Die Ironie des Klassenfeinds

Ist er der Held eines Schelmenromans? Gregor Gysi beschreibt in einer Autobiografie sein Leben als Abfolge knapp geglückter Drahtseilakte – pointenreich und stark.

Flake: Trampel einfach weiter

Bekenntnisse aus dem Leben des Rammstein-Keyboarders: Christian Lorenz alias Flake hat eine existenziell vertrottelte Autobiografie vorgelegt. Sie trifft bis ins Mark.

Karl Ove Knausgård: Sein großer Gerichtstag

Karl Ove Knausgårds superlativisches Autobiografie-Projekt war eine Zumutung. Mit dem sechsten Band "Kämpfen" schließt er es nun ab. Und schwört: Nie wieder!

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"Ein russischer Roman": Der feuchte Traum des Autors

Emmanuel Carrère will in "Ein russischer Roman" endlich alles richtig machen in der Liebe. Herausgekommen ist ein einzigartiger, schriller und unwahrscheinlicher Roman.