: Automobilindustrie

Autoindustrie: Mit drastischem Personalabbau reagiert die Branche auf die anhaltende Absatzflaute. Der Kampf um den Kunden wird noch härter: Der Preis ist heiß

Zwei Sätze machen die ganze Misere der deutschen Automobilindustrie und ihrer einst stolzesten Vertreter klar. "Am Ende des Jahres 1994 werden wir bei Mercedes-Benz 135 000 sichere Arbeitsplätze haben", versprach kürzlich der für das Geschäft mit Personenwagen zuständige Vorstand Jürgen Hubbert.

Automobilindustrie II: Renault und Volvo fusionieren. Zwei Welten prallen aufeinander: Kulturschock

Werden die Autos von Volvo künftig weniger robust sein? Muß ein Volvo-Fahrer seinen Wagen künftig beim Renault-Händler reparieren lassen? Oder verschwindet die Marke Volvo demnächst ganz vom Markt? Nach der Fusion des französischen und des schwedischen Autokonzerns, die sie am Montag – gerade rechtzeitig zur Internationalen Automobilausstellung (IAA) in Frankfurt – bekanntgaben, werden sich vor allem die markenbewußten Volvo-Kunden erst mal bange Fragen stellen.

Automobilindustrie: „Wir sind weiter als die Japaner“

Steger: Ja, die Autoindustrie ist da überhaupt ein sehr lohnendes Betätigungsfeld. Wenn Sie einen interessanten Lehrstuhl mit einem florierenden Forschungsinstitut haben, gibt es nur wenige Jobs in der Industrie, die zum Wechseln motivieren.

Automobilindustrie: Auf der Spur der Japaner

Fahre italienisch, damit die nationale Autoindustrie nicht unter die Räder kommt", so lautete die Schlagzeile einer doppelseitigen Gemeinschaftsanzeige der italienischen Autoindustrie.

Protektionismus: Durch die Hintertür

Takayuki Imajo müßte es eigentlich wissen. Er vertritt die japanische Automobilindustrie in Brüssel und ist damit unmittelbar von der Übereinkunft mit der EG betroffen, die am 31.

Volkswagen an der Spitze

Die westdeutsche Automobilindustrie bleibt auf Rekordjagd. Zum ersten Mal in ihrer Geschichte stellte sie in einem Monat eine halbe Million Fahrzeuge aller Art her.

Rudolf Engen: Freude am Stau

„Neu“, sagt Dr. P., „ist die Erklärung, die Frau Dr. Erika Emmerich als Präsidentin des Verbandes der Automobilindustrie bei der AAA-90-Ausstellung in Berlin abgegeben hat.

Italienisch Automobilindustrie: Einen Gang zurückgeschaltet

Während ganz Italien Anfang August in Ferien ging, die Fabriktore des Landes sich schlossen, Bäcker und Metzger die Rolläden herunterließen und damit jedermann den Ritus des ferragosto befolgte, der Ferienzeit, die schon Kaiser Augustus für die Hundstage eingeführt hat, erging aus der Fiat-Zentralverwaltung in Turin ein Erlaß: Die Verkaufsniederlassungen des Konzerns bleiben geöffnet! Kein Kunde des Hauses soll sich verlassen fühlen.

Britische Automobilindustrie: Im Treibsand

Mit Samthandschuhen fassen sich die Kontrahenten im Ring nicht an, schon gar nicht bei British Leyland (BL). Aber die jüngste Auseinandersetzung bei diesem schwer angeschlagenen Unternehmen hat eine fast frühkapitalistische Prägung.

Verkehrssicherheit: Schonzeit für Fußgänger

Eine vielbeschmunzelte Äußerung in der Fahrstunde: „Fußgänger sind keine Hasen – und Radfahrer sind gesetzlich geschützt!“ Mit einer ähnlich fröhlichen Grundeinstellung scheint auch für den Gesetzgeber und die Automobilindustrie das Problem der Fußgängerunfälle erschöpfend abgehandelt zu sein.

ZEITRAFFER

Die deutsche Automobilindustrie hat im vergangenen Jahr mit 3,6 Millionen Fahrzeugen um 16 Prozent mehr Fahrzeuge als 1968 hergestellt.