: Bassam Tibi

L E I T K U L T U R : Einwanderung ja, Ghettos nein

Friedrich Merz, der Vorsitzende der CDU-Bundestagsfraktion, hat in der vorigen Woche darauf aufmerksam gemacht, dass Theo Sommer im Juli 1998 in der ZEIT den Begriff "Leitkultur" in positivem Sinne verwendet hat. Sommer äußert sich hier zu der aktuellen Debatte und der Problematik der Einwanderung nach Deutschland.

Islamismus: Flut des Dschihad

Nach dem Tsunami half der Westen, und doch konnte er die Herzen in Südostasien nicht gewinnen. Ein Essay

CDU: Aufbruch ins Ungewisse

Die CDU präsentiert ihr neues Grundsatzprogramm. Sie gibt sich Mühe, Konservatismus und Moderne zu vereinen, tut sich aber schwer damit.

Schwer integrierbar

Bundesverdienstkreuz, Professur und Prominenz Bassam Tibis Leben ist ein deutscher Bürgertraum. Trotzdem wandert er aus. Warum?

religion: Kampf für den Islam

Außerhalb Arabiens entsteht eine islamische Moderne: vielgestaltig und widersprüchlich. "Die Peripherie wird das Zentrum verwandeln", sagt Ziauddin Sardar

Zuviel Poesie, zuwenig Selbstkritik

Es hat zwei arabische Aufklärungen gegeben - eine im Mittelalter und eine nach 1967. Beide sind gescheitert. Die traurige und folgenreiche Geschichte der Linken nach 1967 erzählt Bassam Tibi

Zentralrat der Muslime mahnt zur Besonnenheit

Interview mit Nadeem Elyas, Vorsitzender des Zentralrates der Muslime in Deutschland Moderation: Friedbert Meurer/Deutschlandfunk-Interview am Morgen, 12. November 2004

BLICK IN ZEITSCHRIFTEN: Stunde des Zweifels

Als 1960 dreizehn afrikanische Staaten auf einmal sich souverän erklärten, sagte mir in Lagos unser dort frisch akkreditierter Botschafter: "Sie werden Jahrzehnte brauchen, um sich einzurichten, und auch dann werden die meisten unserem Staat nicht ähnlich sehen.

BUCH IM GESPRÄCH: Der Traum vom eigenen Staat

Nahöstliche Staaten, gleich ob persisch, türkisch oder arabisch, reagieren lautstark antiwestlich, wenn auch nur eine Spur fremden Einflusses in der Politik sichtbar wird.

BUCH IM GESPRÄCH: Ein Krieg Saddams?

Nach Ansicht der beiden Journalisten John Bulloch und Harvey Morris vom britischen Independent war der jüngste, international ausgetragene Nahostkrieg ein Ergebnis von Fehlwahrnehmungen, und zwar auf beiden Seiten: Der Westen habe die von Saddam Hussein aufgebaute Kriegsmaschinerie und die von ihr ausgehende Bedrohung nicht richtig eingeschätzt; die irakische Ein-Mann-Führung des orientalischen Despoten Saddam Hussein habe "die voraussehbaren westlichen Reaktionen auf seine aggressive Politik unterschätzt".