: Bauhaus

Kleiner Kunstkalender

Das Bauhaus-Archiv, das vor zwei Jahren auf der Mathildenhöhe eröffnet wurde, zeigt bis zum 26. Mai "Arbeiten aus der graphischen Druckerei des Staatlichen Bauhauses in Weimar 1919–1925".

Bauhaus: Idee und Wirklichkeit

Als sich Ende 1960 in München Journalisten, Wissenschaftler und Künstler trafen, um miteinander über die "zwanziger Jahre" zu diskutieren, da sprach man auch viel über das Bauhaus: eine bezeichnende Einstellung, die diese Schule als den Höhepunkt in der bildenden Kunst jener Periode auffaßt.

Zu empfehlen

ES ENTHÄLT Werke und Schicksale von Le Corbusier, Mies van der Rohe und Frank Lloyd Wright; die Auseinandersetzung dreier grundverschiedener Neuerer mit einer Welt, die lieber beim alten bleibt; Niederlagen, Siege und Hoffnungen der modernen Architektur; eine Menge Information über Vorgänger, Lehrmeister, Kollegen, Art Nouveau, De Stijl, Bauhaus und sehr viel über unsere Welt und was sie in den letzten sechzig Jahren durchgemacht hat.

Fernsehers: Reportagen ohne festen Griff

Eine Reihe guter Sendungen, keine von ihnen gut genug, läßt man die Abende beiseite, an denen das Fernsehen auf Eigenes verzichtete und purer Bildübermittler blieb – also die Übertragungen des Catharine-Dunham-Balletts oder der Puccini- und Einem-Opern.

Kleiner Kunstkalender

Am 28. August erhielt der 78jährige Architekt in der Paulskirche den Goethe-Preis. Das Bauhaus-Archiv Darmstadt veranstaltet in der Wandelhalle der Paulskirche bis zum 16.

Kleiner Kunstkalender

Rund 250 Bilder der "peintres naifs" aus vielen Ländern zwischen Osteuropa und Südamerika: zum erstenmal zeigt ein deutsches Museum das Gebiet der Sonntagsmalerei in diesem Umfang.

Zwischen Sitzkelch und Petroleumlampe

Man muß seiner Wohnung gewachsen sein – Individuell trotz Serienmöbel Der Drang zum Dekor – Kitsch versüßt das Leben

Welt ist erst im Bild vollkommen

Die Gedächtnisausstellung Lyonel Feininger (1871 in New York als Sohn deutscher Einwanderer geboren, 1356 in New York gestorben, dazwischen 50 Jahre in Deutschland, Meister am Bauhaus, Mitglied der Gruppe "Die Blaue Vier" mit Kandinsky, Klee und Jawlensky) beginnt mit frühen karikaturistischen Arbeiten.

Wie echt war das Gold

Das Geschehen, das wir Geschichte nennen, ist kein mechanischer Ablauf von Bewegungsvorgängen, die sich, wie Maschinenarbeit, exakt kontrollieren und messen lassen.

Aus den Hauptstädten der Welt:: Warschau - teils in Stuck, teils modern

Ausgerechnet in Warschau, dieser östlichen Stadt, die der Ideologie der Roboter ausgesetzt ist,-kann ich dem Drang nachgeben, planlos durch die Straßen zu irren, von Schaufenster zu Schaufenster zu trödeln, mich von der Menge mitschwemmen zu lassen, an den Ecken herumzustehen, um das Getriebe zu betrachten: Regardez passer la vie, wie das mein französischer Freund Armand nennt.

"Einfach sein – nicht dürftig!"

Oskar Schlemmers Briefe und Tagebücher sind allgemeingültige Dokumente der Zeit zwischen 1910 und 1943

Die Maler der "Brücke" (1905-1913)

Obwohl sich die Museen und Galerien alle Mühe geben, die manchmal ausgefahrenen Gleise des Ausstellungsbetriebes zu erneuern, wird doch immer wieder vor lauter Betriebsamkeit das Nächstliegende übersehen.

Die "brausenden Jahre"

Die zwanziger Jahre, die "roaring twenties", welche bisher als Schauplatz unerbittlichen Lebenskampfes und hektischer Temposteigerung galten, tauchen nun in den Schimmer paradiesischer Heiterkeit – in den für die Generation vor uns die Jahrhundertwende getaucht war.

Erinnerung an Paul Klee

Der Autor dieser kleinen Erinnerung an Paul Klee, Lothar Schreyer, war über lange Jahre Mitglied von "Sturm" und "Bauhaus" den Mittelpunkten expressionistischen Denkens und Schaffens in Deutschland.

Das schöne – schlimme Provisorium

Von Berliner Museen, von Künstlern, Kunstliebhabern und ihren Sorgen in der alten Hauptstadt / Von Gottfried Sello

Ein großer Künstler erzählt

Sturm" und "Bauhaus" bezeichnen zwei der interessantesten und folgenreichsten Kapitel in der Kunst- und Geistesgeschichte unseres Jahrhunderts.

Nicht nur ein Revolutionär

Ein knappes Jahr nach dem Tode von Willi Baumeister gibt eine Gedächtnisausstellung noch einmal einen Überblick über das Schaffen des großen deutschen Malers von seinen Anfängen 1912 bis 1955.

Genosse Architekt was nun?

Die Bauten in der Sowjetzone – Sozialistischer Realismus nicht mehr erwünscht – Neue Devise: Idyllen einplanen!

Die Idee des Bauhauses wurde heimgeholt

und sagte schlicht und treuherzig, ich sei nicht wie die andern, ich verstünde Dinge, zu denen andere Menschen unfähig wären, und sei anderen nützlich.

Automatische Zeichnung

Als die Fauves, die Wilden, in den ersten Jahren des zwanzigsten Jahrhunderts in der Arena der modernen Kunst auftraten, sprach Maurice Denis, der in seinen Kritiken hellsichtiger war als in seiner symbolistischen Malerei, von den jungen "Tachisten", den Malern der Flecken (taches).

Malerei ohne Zufall

Wir geben alle subjektive Auswahl von Formen auf und bereiten die Verwendung eines objektiven-universalen Gestaltungsmittels vor", so bekannten 1922 die Wortführer der holländischen Künstlergruppe "De Stift", die 1917 von dem Maler, Schriftsteller und Theoretiker Theo van Doesburg in Leiden gegründet worden war.

Reichtum der Variationen

Es ist eine sehr schöne Ausstellung von Werken Oskar Schlemmers, die jetzt in der Kestner-Gesellschaft in Hannover gezeigt wird und die vorher in Stuttgart und München zu sehen war, eine Ausstellung, die uns nachdenklich stimmen sollte.

Gerhard Marcks

Der Bildhauer Gerhard Marcks hat den Orden pour le mérite erhalten. Das ist die höchste Auszeichnung, die es im heutigen Deutschland für Künstler und Gelehrte gibt.