: Berliner Ensemble

Weltruhm ist höhere Gewalt

Die Verwertungswelle rollt. Neue Stücke, Textflächen und Fußnoten der Nobelpreisträgerin Elfriede Jelinek in Berlin und Wien

Inszenierung: Zeit der Unschuld

Alle verlassen das brennende Haus – bis auf Claus! Peymann inszeniert Frank Wedekinds "Frühlings Erwachen" in Berlin

Nachruf: George Tabori ist tot

Der Regisseur und Autor starb am Montagabend im Alter von 93 Jahren in Berlin. Den Deutschen half Tabori jahrzehntelang bei der Vergangenheitsbewältigung.

Die große Unbekannte

Kein Literaturlexikon nennt ihren Namen. Dabei ist sie eine der einflussreichsten Figuren der Literatur seit 1945: DieVerlegerin Maria Sommer hat in ihrem Berliner Salon die großen Schriftsteller des Landes zusammengebracht

Kosovo: "Ich wollte Zeuge sein"

Eine Reise mit Peter Handke ins Kosovo, wo der Dichter einem serbischen Dorf 50000 Euro schenkte, die er als Preisgeld bekommen hatte.

Wenn Gott in uns fährt

Frank Castorf inszeniert zum ersten Mal in Brasilien. Was sucht der urdeutsche Theatermann in Lateinamerika?

Österreich: "Ich habe mich zu Tode geschämt"

Der Theatermacher Claus Peymann kehrt für ein Gastspiel nach Wien zurück. Ein Gespräch über seine große Zeit, blasse Direktoren und die Publikumslieblinge an der Burg

Chronik der Ereignisse

Zwanzig Jahre deutsche Geschichte: Die Zeitleiste skizziert – ohne Anspruch auf Vollständigkeit – die großen Entwicklungslinien der Jahre 1946 bis 1966. Entnazifizierung und NS-Prozesse, Wiederaufbau und Westbindung, der beginnende Kalte Krieg und die ersten Schritte zu einem geeinten Europa – das sind die wiederkehrenden Themen auf dem Weg von den ersten freien Wahlen nach dem Krieg zur Großen Koalition

theater: Gute Pleiten, schlechte Pleiten

Der Staat verkauft sein "Tafelsilber". Und was machen die Bühnen? Sie bereiten sich auf die Plastiklöffelzeit vor und üben sich in Comedy oder Museumspflege. Ein Berliner Theaterwochenende mit Rolf Hochhuth, Bert Brecht und Bastian Pastewka

theater: Wer hat Angst vor Horst Köhler? Wir nicht!

Bundespräsident Köhler hat am Berliner Ensemble in einer Feierstunde zum 200. Todestag von Friedrich Schiller gefordert, klassische Stücke ungekürzt und werktreu zu spielen. Zwei Theaterleute widersprechen ihm - Carl Hegemann, Chefdramaturg der Berliner Volksbühne, und Christoph Schlingensief, freier Regisseur in Berlin, Bayreuth und anderswo

Wortlautauszüge: Wider die arrogante Spießigkeit

Bundespräsident Horst Köhler hat am Sonntag im Berliner Ensemble anlässlich des Schiller-Jahres 2005 für werkgetreue Inszenierungen plädiert und an die Theater in Deutschland appelliert, sich im Sinne Friedrich Schillers (1759-1805) auch als »moralische Anstalt« zu verstehen

Theater: Schatz, Medea ist da!

Die Antike ist nicht vorbei: Roland Schimmelpfennigs Stück "Die Frau von früher" am Wiener Burgtheater

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