: Bernhard Plettner

Schwerpunkt Überwachung: Wegbefördert

Wenn die Chefsekretärin dem Generaldirektor des Deutschen Museums in München wieder einen "Herrn von der Presse" meldet, seufzt Otto Mayr tief, bittet den Gast in sein Zimmer und schaltet den Kassettenrecorder ein.

Mikroelektronik: Wunder nach Programm

Bernhard Plettner hat keine Angst vor den Japanern. Nippon sei ein Land, von dem "bisher noch nie eine Basisinnovation ausgegangen ist", belehrte der selbstbewußte Aufsichtsratsvorsitzende der Siemens AG im November letzten Jahres sein Auditorium in Zürich.

Gespräche am Bankschalter: Bei Siemens stimmt die Kasse

Molltöne sind in dem jetzt vorgelegten Geschäftsbericht des Hauses Siemens für 1982/83 kaum zu finden. Zwar hat der Aufsichtsratsvorsitzende, Bernhard Plettner, recht, wenn er in seinem Vorwort darauf hinweist, daß sich die Beschäftigung des Unternehmens aus konjunkturellen und strukturellen Gründen weiter verschlechtert hat.

Manager und Märkte

In der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände und beim Bundesverband deutscher Banken wird ein heißes Thema diskutiert: Die Vorstandsmitglieder deutscher Unternehmen sollen freiwillig auf fünf Prozent ihres Gehalts verzichten.

Ein Jahr Kaske: Auch Siemens zeigt Wirkung

Die Welt schien noch in Ordnung, als vor knapp einem Jahr Karlheinz Kaske als neuer Vorstandsvorsitzender der Siemens AG das Regiment im "rosa Bau" am Münchner Wittelsbacherplatz übernahm.

Siemens: Das zweite Opfer

Nach dem Computer-Chef muß nun auch der Elektroniker im Vorstand des Elektrokonzerns gehen

Siemens: Abenteuer Amerika

Für die Elektroindustrie sind die Vereinigten Staaten der wichtigste Markt der Welt. Siemens muß jetzt seine Bauelementefabrik in Arizona verkaufen.

Kernkraft: Eine Ruine zum Vorzeigen

Wenn alles nach Plan verläuft, dann wird dort, wo heute unmittelbar an der Isar im niederbayerischen Niederaichbach ein Kernkraftwerk steht, in wenigen Jahren wieder eine grüne Wiese sein, auf der die Kühe weiden.

Siemens-Datenverarbeitung: Opfer der Verluste

Wild entschlossen“ sei Siemens, das Computer-Geschäft weiter auszudehnen, und zuversichtlich, es „eines Tages gewinnbringend zu gestalten“, verkündete Anfang Februar der neue Vorstandsvorsitzende Karlheinz Kaske bei seiner ersten Pressekonferenz in München.

Manager und Märkte

Die Frage lautet: Was haben der Siemens-Chef Bernhard Plettner, der Bosch-Boß Hans Lutz Merkle und der Krupp-Verweser Berthold Beitz gemeinsam? Antwort: Sie sind drei der mächtigsten deutschen Industrieführer – und sie sind alle über 65 Jahre alt.

MANAGER UND MÄRKTE

Journalisten, wer sonst, haben sie gewählt. Fünfmal kürte die Redaktion der Wirtschaftswoche Mitte der siebziger Jahre einen Unternehmenschef zum "Manager des Jahres", Jahr für Jahr bittet seit 1974 das in München erscheinende Industriemagazin Wirtschaftsjournalisten zur Stimmabgabe.

Bonner Kulisse

Der neue Forschungsminister Andreas von Bülow hat seine Sondierungsgespräche mit Vertretern der deutschen Industrie eingeleitet.

Die Handschrift des Kanzlers

Von den vielen äußeren. Eindrücken der Kanzlerschaft Helmut Schmidts bleibt schon jetzt vor allem einer haften: der Kanzler inmitten von Gewerkschaftsvorsitzenden und führenden Industriellen.

MANAGER UND MÄRKTE

Bei der Robert Bosch GmbH gilt ein ehernes Gesetz: Der Autozulief der, bei der Information der Öffentlichkeit über das Geschäftsergebnis auf.

Kein Siemens bei Siemens

Hermann Bößenecker: Vom nächsten Jahr an wird der Aufsichtsrat des größten deutschen Elektro-Konzerns nicht mehr von einem Mitglied der Gründer familie geführt. Hat sie abgedankt?

Grundig - Beteiligung und Herrschen

Max Grundig, einer der letzten großen Pionierunternehmer in Nachkriegsdeutschland, gibt nicht auf: Gerade von einer langen Krankheit genesen, scheint der 71jährige fest entschlossen, seinem Lebenswerk, den Grundig-Werken, die gefährdete Eigenständigkeit zu erhalten.

Gespräche am Bankschalter: Siemens bleibt eine Zwangssparkasse

Auf seiner letzten Bilanzpressekonferenz vor Übernahme des Aufsichtsratsvorsitzes ließ Bernhard Plettner, noch bis zum 28. Januar 1981 Vorstandsvorsitzender der Siemens AG, keinen Zweifel daran, daß an der bisher betriebenen Gewinnthesaurierungspolitik festgehalten werden soll.

Siemens: Elektronik unter einem Dach

Siemens-Chef Bernhard Plettner über zwei Vorstandskollegen: "Die tuscheln von morgens bis abes miteinander." Das Tuscheln sieht Plettner allerdings mit Wohlgefallen.

Des Kanzlers diskrete Runde

Es war wie fast immer, wenn irgendwer in unserem Land irgendwen trifft: keine öffentliche Ankündigung zuvor und kein Kommuniqué danach, eine ganz private Begegnung etlicher Bürger.

Firmen und Fakten

Gerechnet wird mit einem Ergebnis je Aktie von 37,50 nach 35,50 Mark. Ob dieser Anstieg jedoch ausreicht, um mehr auszuschütten als bisheracht Mark, ist zu bezweifeln.

Manager und Märkte

Deutschlands teuerstes Auto kostet nach wie vor eine runde Summe: Auf 100 000 Mark lautet immer noch die unverbindliche Preisempfehlung der Bayerischen Motorenwerke (BMW) für ihren Sportwagen M 1.

Management: Der Mann nach Plettner

Eine Entscheidung, die hinter den Kulissen seit langem beredet wurde, ist nun gefallen – erfreulich früh. Der Aufsichtsrat der Siemens AG kürte in seiner Sommersitzung in Wien den Mann, der das Weltunternehmen als Vorstandsvorsitzender durch die achtziger Jahre führen soll: Es ist der 51jährige Karlheinz Kaske, gebürtiger Essener, seit 29 Jahren in Diensten des Elektrokonzerns.