Black Lives Matter: Global geeint gegen Rassismus
- Der gewaltsame Tod des schwarzen US-Amerikaners George Floyd im Mai 2020 hat weltweit Proteste gegen Rassismus und Polizeigewalt ausgelöst. Zu den prominentesten Stimmen gehört dabei die internationale Bewegung Black Lives Matter.
- Zwar erfährt die Bewegung durch den Vorfall eine nie da gewesene Aufmerksamkeit, ihren Ursprung hat sie aber bereits im Jahr 2013. Die Aktivistinnen Alicia Garza, Patrisse Cullors und Opal Tometi gründeten die Bewegung als Reaktion auf den Freispruch George Zimmermans, der zuvor den unbewaffneten schwarzen Teenager Trayvon Martin auf einer Bürgerwehrpatrouille tötete. Aus dem damals verbreiteten Hashtag #BlackLivesMatter leitete sich der Name der Bewegung ab.
- Seitdem ruft Black Lives Matter zu regelmäßigen Protesten auf, beispielsweise nach den gewaltsamen Todesfällen von Michael Brown in Ferguson und Eric Garner in New York.
- Rassismus zeigt sich in den USA immer wieder in Form von Polizeigewalt, aber auch durch strukturelle Benachteiligung von Schwarzen.