: Bob Hope

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Zum Tod von Doris Day: Happy Girl und Schmerzensfrau

Kaum ein weiblicher Hollywoodstar hat so viele Menschen zum Lachen gebracht wie Doris Day. Ihre Filme waren herrliche Schaumschlägereien und Spiele mit Rollenklischees.

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Golf: Spielmacher

Geschichte im Grün: Politgolfer zeigen uns, wie’s geht.

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Kamelien in Galicien: Blühender Winter

In Galicien, Spaniens Nordwesten, blühen jetzt die Kamelien. An die 8.000 Sorten gedeihen in der grünen Region. Sandra Danicke ist die Ruta de la Camelia entlang gereist.

Nachruf: Zum Tode von Bob Hope

Am Montag starb der 100-jährige "perfekte Darsteller des Unterdurchschnittlichen" in seinem Haus in Kalifornien

Filmtips

"Ein reizender Fratz" von Walter Bernstein erzählt die komisch-sentimentale Geschichte vom griesgrämigen Buchmacher Sorrowful Jones und einem kleinen Mädchen, das ihm ein Wettschuldner als "Pfand" hinterlassen hat.

Fernseh-Kritik: Wirr, töricht

Dick Cavett, man nennt ihn den König der amerikanischen Talkmaster, ist ein witziger, intelligenter und präzise argumentierender Mann.

Männer ohne Eigenschaften

Fernseh-Unterhaltung in Deutschland ist, das wird wohl niemand bestreiten, eine deprimierende Angelegenheit. Vollends unerträglich wirkt sie auf jemanden, der, wie ich, ständig zwischen der Bundesrepublik und den USA hin- und herreist und so Vergleiche anstellen kann.

Was bestimmt die Intelligenz eines Menschen stärker – die Erbanlagen oder das Milieu? Um diese Frage wird in den angelsächsischen Ländern heftig gestritten. Der englische Psychologe Hans Jürgen Eysenck ist in dieser Kontroverse eine Zentralfigur.: Die Menschen sind doch nicht gleich

Daß ich von dem Buch hörte, war Zufall. Es ist in London erschienen, und was mich aufmerksam machte, war der Titel: "The Inequality of Man", der Autor heißt Hans Jürgen Eysenck.

Hochverrat: Jane Fonda an der Front

Heinz Rühmann oder Roy Black zum bayerischen Ministerpräsidenten gewählt? Uschi Glas bei einer Wahlkampagne für Strauß vorübergehend festgenommen? Solche Meldungen würden bei uns als Aprilscherze abgetan.

Namen der Woche

Bob Hope (44), amerikanischer Komiker und Truppenbetreuer in Korea und Vietnam, ist als erster Mann des Showbusiness von der Militärakademie in Westpoint/Florida mit der"Sylvanus-Thayer-Medaille" ausgezeichnet worden.

Fernsehen: Die Witwe Möhring aus Barmbek

Immer wieder die Leichensäcke aus Kautschuk, stumme Vietnamesen (wie selten hört man sie sprechen!) und Witwen am Fließband, immer wieder die Teufelsreklame Visit beautiful Vietnam, immer wieder Gedanken an den Zynismus Bob Hopes: Wir sprachen vor 14 Tagen darüber und wollen heute nicht versäumen, auf ein Buch hinzuweisen, in dem der Slogan vom Schönen Vietnam und das Dreckwort Bob Hopes als Leitmotive einer ebenso präzisen wie inspirierten Analyse erscheint – Günther Anders’ Studie Visit beautiful Vietnam.

Fernsehen: Ich rufe die Jugend der Welt

Abendbilder zwischen der Reklame und dem Wetterdienst: Ein Mann wird gefilmt, er hält ein Mikrophon in der Hand, spricht stakkatoartig und keuchend, bisweilen duckt er sich und verzerrt sein Gesicht, denn in Saigon wird geschossen, und der Mann gibt einen live-Bericht: Würde er während seines Kommentars von einer Kugel getroffen, hätten die Kameraleute ihren blutigen Gag.

Namen der Woche

Antoine Lopez, französischmarokkanischer Doppelagent, widerrief nach einem Jahr seine Aussage, daß der in Paris verhaftete marokkanische Sicherheitschef Achmed Dlimi an der Entführung des Exilpolitikers Ben Barka beteiligt war.

Zeitspiegel

Englische Fachleute spielen – laut Newsweek – mit dem Gedanken, ihre veraltenden Vulcan-Bomber, ausgerüstet mit Blue-Steel-Raketen, im Fernen Osten zu stationieren.

Zeitspiegel

Der Warschauer Kardinal Wyschinski ist jetzt zum erstenmal seit dem letzten Sommer wieder von der polnischen Presse angegriffen worden.

Ein Augenzwinkern zum Lohn

Es beginnt, wie "Der zerbrochene Krug" von berühmten Schauspielern begonnen wird: Jack Lemmon hält eine gute Weile Dialog mit seiner eigenen Schauspielkunst, er kocht Kaffee, sieht fern, spült Gläser, ißt eine Hühnerkeule.

Der Tanz um den "Goldenen Bären"

Vätern und Muttern verlieren – bloß die Ruhe nich", sagte der Zeitungsverkäufer am Kurfürstendamm, als ich meine Taschen nach Kleingeld durchwühlte.

Wo man gute Filme sieht...

Ab und zu packt es einen – und dann möchte man den "Texasreiter" über die Prärie preschen sehen, möchte wissen, was ein Engel mit zwei Pistolen anfängt, oder erfahren, was Bing Crosby und Bob Hope ausgerechnet in Sansibar, Bali oder Alaska zu suchen haben (todsicher eine Sirene namens Dorothy Lamour!).