: Bodenreform

bodenreform: Landenteignungen rechtens

Erben ehemaliger DDR-Bauern erhalten für die Landenteignung nach der Wiedervereinigung keine Entschädigung, hat der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte entschieden

Bodenreform: Straßburg weist Klage ab

Opfer der Bodenreform in der DDR erhalten keine höhere Entschädigung, urteilte der Europäische Gerichtshof. Deutschland bleiben Kosten in Milliardenhöhe erspart

Vertrackte Bodenreform am Schaalsee

Richard Schröder: "Also waren wir eure Hereros", ZEIT Nr. 9 zu Michael Naumann: "Am Anfang der Einheit stand eine Lüge", ZEIT Nr. 6

Bodenreform: Untergepflügt

Zweimal haben die Schwants ihr Land verloren: Nach dem Krieg – und nach der Wende. Jetzt hoffen sie auf Gerechtigkeit

Schlag ins Gesicht

Justizminister Schmidt-Jortzig wärmt zur Unzeit das leidige Thema Bodenreform auf

Enteignet, deportiert, geflohen

Ein Jugendlicher erlebt 1945 die Bodenreform in der Sowjetzone - Autobiographischer Bericht von Rudolf Binsack

Plötzliche Wende

Alteigentümer in Ostdeutschland erhalten neue Rechte

Aufstand der Landlosen

Mit einem Marsch auf die Hauptstadt wollen arme Brasilianer jetzt die lange versprochene Bodenreform erzwingen

Dreimal den Krieg verloren?

Gibt die Bundesregierung dem Druck der Alteigentümer nach, fördert sie den Glauben, in der vereinten Republik seien die Ostdeutschen immer die Dummen

Eine radikale Analyse

Die Bodenpreise galoppieren. Der Grundstücksanteil an den Wohnungskosten erreicht Größenordnungen von dreißig bis fünfzig Prozent.

Kein Veto

Die Beschwerdeführer hatten wohl geahnt, daß sie mit ihrer Sache nicht siegen würden. Nur sechs von dreizehn waren nach der mündlichen Verhandlung im Januar noch einmal zum Bundesverfassungsgericht nach Karlsruhe gereist, um das Verdikt aus erster Hand zu empfangen.

Märchen vom kurzen Hemd

Erich Honecker versuchte, die Verbraucher zu besänftigen. In einer Rede zum 30. Jahrestag der „Bodenreform“ versicherte der SED-Vorsitzende, die berechtigten Konsumwünsche der Werktätigen in der DDR würden, weder geringgeschätzt noch gleichgesetzt mit spießerhaften Ideologien, Honecker wollte ganz offenbar die Äußerungen seines Politbüro-Kollegen Werner Lamberz relativieren, der sich zuvor gegen „unrealistische Vorstellungen vom individuellen Konsum“ gewandt und damit einige Unruhe in der DDR erzeugt hatte.